Discussion:
Unterschied: residential, unclassified, service
(too old to reply)
Lars Francke
2008-08-10 22:37:57 UTC
Permalink
Hallo Liste,

ich habe mal eine Frage (ich wette es wird nicht die letzte bleiben).
Es geht um den Unterschied zwischen residential, unclassified und
service.

Ich basiere meine Informationen auf den folgenden Wiki-Artikeln:
* http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Germany_roads_tagging
* http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Highway
* http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Map_Features
* http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Map_Features
* http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Tag:highway%3Dresidential

Mir ist durchaus bewusst, dass ich theoretisch taggen kann wie ich
möchte. Da mir aber natürlich viel daran gelegen ist meine Daten
konsistent zu anderen zu erfassen damit Routenservices und andere
Dienste da auch vergleichbare Ergebnisse liefern, interessiert es mich
wie "die Allgemeinheit" das versteht.


Es steht im letzten Artikel, dass unclassified fuer eine breitere
Straße mit Durchgangsverkehr steht wohingegen residential eine schmale
Straße meist nur für Anlieger ist. Auf der deutschen Mapfeatures-Seite
steht, dass unclassified keinen Verbindungscharakter hat (außerorts)
und innerorts ueblicherweise als residential getagged wird. Ich finde
schon das widerspricht sich. Zusätzlich stelle ich mir dann die Frage
wofuer dann service da ist. Im allgemeinen finde ich, dass sich die
Definitionen auf all den Seiten zum Teil stark voneinander
unterscheiden.

Bisher habe ich fuer "kleine" Wohnstraßen immer residential genommen,
unclassified gar nicht und service fuer Auffahrten zu Häusern (nur
wenn es mehr als ein Haus ist, oder Zufahrtswege zu Garagen o.ä.).

Mich wuerde mal interessieren wie Ihr das handhabt

Gruß,
Lars

PS: Gibt es eigentlich ein durchsuchbares Archiv der Mailinglisten?
Ich habe keines gefunden...
Christoph Eckert
2008-08-10 23:12:07 UTC
Permalink
Moin,
Post by Lars Francke
Bisher habe ich fuer "kleine" Wohnstraßen immer residential genommen,
unclassified gar nicht und service fuer Auffahrten zu Häusern (nur
wenn es mehr als ein Haus ist, oder Zufahrtswege zu Garagen o.ä.).
Mich wuerde mal interessieren wie Ihr das handhabt
so wie Du. Auch ich nehme unclassified innerorts so gut wie nie. Service ist
alles was (meist private) Zufahrten sind, die der Bewirtschaftung dienen.

Gruß,

ce

P.S.: Listenarchive gibt's genug. Such mal nach osm talk-de oder so mit Deiner
Suchmaschine des Vertrauens.
Tobias Hägele
2008-08-10 23:39:41 UTC
Permalink
Post by Christoph Eckert
Moin,
Bisher habe ich fuer "kleine" Wohnstraßen immer residential genommen,
unclassified gar nicht und service fuer Auffahrten zu HÀusern (nur
wenn es mehr als ein Haus ist, oder Zufahrtswege zu Garagen o.À.).
Mich wuerde mal interessieren wie Ihr das handhabt
so wie Du. Auch ich nehme unclassified innerorts so gut wie nie. Service ist
alles was (meist private) Zufahrten sind, die der Bewirtschaftung dienen.
Und wie sieht das nun bei AutobahnparkplÀtzen und RaststÀtten aus?
Im Wiki finde ich bei service den Hinweis auf AutobahnparkplÀtze, aber
etwas genaueres und schlÃŒssiges habe ich auch nicht gefunden.
Den gesamten Rastplatz mit service zu zeichnen sieht komisch aus,
unclasified hört sich schon logischer an. aber dann könnte man auch die
Auf/Abfahrten als Link taggen, aber dann sind wir gleich dabei und
diskutieren, ob der Beschleunigungsstreifen getaggt wird oder nicht...

Ich bin auch fÃŒr wenige, feste Regeln fÃŒr bestimmte Sachen und der Rest
darf weiterhin kreuz und quer getaggt werden.

unclassified hab ich bisher immer bei kleinen Straßen verwendet, wobei
"D: breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei
kommen" bei mir so gut wie nie zutrifft. Dort habe ich dann meistens
tertiary verwendet.
service wie gesagt, bisher nur auf ParkplÀtzen, wobei mir das nicht
logisch erscheint.

Tobias
Christoph Eckert
2008-08-11 00:08:08 UTC
Permalink
Hi,
Und wie sieht das nun bei Autobahnparkplätzen und Raststätten aus?
die müsste man eigentlich aufsplitten. Ein Teil Service, ein Teil
unclassified, ein Teil Link, weiß der Geier.

[...]
Ich bin auch für wenige, feste Regeln für bestimmte Sachen und der Rest
darf weiterhin kreuz und quer getaggt werden.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich soll es Standardmappings
geben. Hier wird vornehmlich darüber gestritten, wie sich solche etablieren
sollen.

Was uns ganz dringend fehlt ist sowas wie ein Satz guter Beispiele. Es gab mal
die Idee irgendwo im Wasser Musterdaten hochzuziehen, die andere als Beispiel
heranziehen könnten. Möglich wären auch Wikiseiten,
beispielsweise "SoMappeIchEineAutobahnraststätte".

Alles nicht so ganz das wahre. Auch die Presets können nur bedingt dabei
helfen, ein konkretes Mappingproblem zu lösen.
unclassified hab ich bisher immer bei kleinen Straßen verwendet, wobei
"D: breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei
kommen" bei mir so gut wie nie zutrifft. Dort habe ich dann meistens
tertiary verwendet.
Yo, unclassified habe ich selbst in den vergangenen zwei Jahren sehr selten
verwendet.
service wie gesagt, bisher nur auf Parkplätzen, wobei mir das nicht
logisch erscheint.
Da gibt es IMO ein neues Proposal dafür:
http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Proposed_features/parking_aisle

Sieht so aus als ob es bei service bliebe. Kannst natürlich auch parking_aisle
nehmen, aber das wird so schnell sonst keine Software auswerten.

Du siehst gerade warum ich gegen Taggingzwang und Votings bin: Die Methoden
bei OSM sind viel subtiler ;-))) .

Beste Grüße,

ce
Tobias Hägele
2008-08-11 14:25:34 UTC
Permalink
Hi,
Post by Tobias Hägele
Und wie sieht das nun bei AutobahnparkplÀtzen und RaststÀtten aus?
die mÃŒsste man eigentlich aufsplitten. Ein Teil Service, ein Teil
unclassified, ein Teil Link, weiß der Geier.
Das wÀr doch mal ordentlich.
Post by Tobias Hägele
Ich bin auch fÃŒr wenige, feste Regeln fÃŒr bestimmte Sachen und der Rest
darf weiterhin kreuz und quer getaggt werden.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: NatÃŒrlich soll es Standardmappings
geben. Hier wird vornehmlich darÃŒber gestritten, wie sich solche etablieren
sollen.
Das war nicht auf dich persönlich bezogen, wollte es einfach mal
loswerden.
Wie sie zustandekommen ist mir relativ egal.
Was uns ganz dringend fehlt ist sowas wie ein Satz guter Beispiele. Es gab mal
die Idee irgendwo im Wasser Musterdaten hochzuziehen, die andere als Beispiel
heranziehen könnten. Möglich wÀren auch Wikiseiten,
beispielsweise "SoMappeIchEineAutobahnraststÀtte".
Die Idee mit dem Meer gefÀllt mir. Wie wÀre es dort:
auf dem Äquator bei 120° westl. LÀnge?
die passende Wikiseite kann ja darauf verweisen.
Alles nicht so ganz das wahre. Auch die Presets können nur bedingt dabei
helfen, ein konkretes Mappingproblem zu lösen.
Post by Tobias Hägele
unclassified hab ich bisher immer bei kleinen Straßen verwendet, wobei
"D: breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei
kommen" bei mir so gut wie nie zutrifft. Dort habe ich dann meistens
tertiary verwendet.
Yo, unclassified habe ich selbst in den vergangenen zwei Jahren sehr selten
verwendet.
Kleines MissverstÀndnis. Die Straßen =unclassified gibts bei uns zuhauf,
nur sind sie so schmal, dass die beschriebenen zwei Fahrzeuge nur an
Ausweichbuchten aneinander vorbeikommen. Jedoch ist weder =track noch
=service zutreffend (Verbindungsstraßen von einzelnen Gehöften).
Sobald die Fahrzeuge problemlos aneinander vorbeikommen habe ich
=tertiary verwendet.
Post by Tobias Hägele
service wie gesagt, bisher nur auf ParkplÀtzen, wobei mir das nicht
logisch erscheint.
http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Proposed_features/parking_aisle
Sieht so aus als ob es bei service bliebe. Kannst natÃŒrlich auch parking_aisle
nehmen, aber das wird so schnell sonst keine Software auswerten.
Du siehst gerade warum ich gegen Taggingzwang und Votings bin: Die Methoden
bei OSM sind viel subtiler ;-))) .
Beste GrÌße,
ce
_______________________________________________
Talk-de mailing list
http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de
Christoph Eckert
2008-08-11 19:29:18 UTC
Permalink
Moin,
Post by Christoph Eckert
Was uns ganz dringend fehlt ist sowas wie ein Satz guter Beispiele. Es
gab mal die Idee irgendwo im Wasser Musterdaten hochzuziehen, die andere
als Beispiel heranziehen könnten. Möglich wären auch Wikiseiten,
beispielsweise "SoMappeIchEineAutobahnraststätte".
auf dem Äquator bei 120° westl. Länge?
die passende Wikiseite kann ja darauf verweisen.
sowas sollte nicht in die Datenbank. Aber: Man könnte eine Beispieldatei im
SVN vorhalten. Der Link dazu in der Wikiseite wäre prima.

Ich fürchte allerdings dass sich der Aufwand nicht lohnt - jemand müsste es
pflegen und danach ist es zu umständlich handzuhaben.
Jemand war am Sonntagnachmittag unterwegs und nimmt sich Abends eine halbe
Stunde Zeit zu mappen. Er/sie/es hat jetzt etwas vorliegen von dem er/sie/es
nicht weiß wie man es am besten macht. IMO muss er/sie/es die Frage so
schnell wie möglich klären können, denn wenn es mehr als 10' kostet lässt es
der/die/dasjenige bleiben.

[...]
Kleines Missverständnis. Die Straßen =unclassified gibts bei uns zuhauf,
nur sind sie so schmal, dass die beschriebenen zwei Fahrzeuge nur an
Ausweichbuchten aneinander vorbeikommen. Jedoch ist weder =track noch
=service zutreffend (Verbindungsstraßen von einzelnen Gehöften).
Sobald die Fahrzeuge problemlos aneinander vorbeikommen habe ich
=tertiary verwendet.
Ist doch perfekt. Bei uns hier gibt's sowas halt eher selten.

Beste Grüße,

ce
s***@public.gmane.org
2008-08-11 02:01:23 UTC
Permalink
-----Original Message-----
Und wie sieht das nun bei Autobahnparkplätzen und Raststätten aus? Im
Wiki finde ich bei service den Hinweis auf Autobahnparkplätze, aber
etwas genaueres und schlüssiges habe ich auch nicht gefunden.
Den gesamten Rastplatz mit service zu zeichnen sieht komisch aus,
unclasified hört sich schon logischer an. aber dann könnte man auch
die Auf/Abfahrten als Link taggen, aber dann sind wir gleich dabei und
diskutieren, ob der Beschleunigungsstreifen getaggt wird oder nicht...
...
Tobias
was sieht denn an z.B.
http://informationfreeway.org/?lat=50.81734763382983&lon=6.215569265066246&zoom=17&layers=B000F000F
komisch aus? Auf Parkplätzen machst du doch auch highway=service. Aus
viel mehr besteht so ein Rastplatz ja noch wirklich ;)

--
Mario
Tobias Hägele
2008-08-11 14:35:50 UTC
Permalink
Post by s***@public.gmane.org
-----Original Message-----
Und wie sieht das nun bei AutobahnparkplÀtzen und RaststÀtten aus? Im
Wiki finde ich bei service den Hinweis auf AutobahnparkplÀtze, aber
etwas genaueres und schlÃŒssiges habe ich auch nicht gefunden.
Den gesamten Rastplatz mit service zu zeichnen sieht komisch aus,
unclasified hört sich schon logischer an. aber dann könnte man auch
die Auf/Abfahrten als Link taggen, aber dann sind wir gleich dabei und
diskutieren, ob der Beschleunigungsstreifen getaggt wird oder nicht...
...
Tobias
was sieht denn an z.B.
http://informationfreeway.org/?lat=50.81734763382983&lon=6.215569265066246&zoom=17&layers=B000F000F
komisch aus? Auf ParkplÀtzen machst du doch auch highway=service. Aus
viel mehr besteht so ein Rastplatz ja noch wirklich ;)
Mir gefÀllt es weder an Park noch auf den RastplÀtzen.
so wie ich "Service" verstehe, sollten damit eher die Versorgungsstraßen
zu RastplÀtzen oder Auf- und Umfahrten FÌr Polizei und Co. getaggt
werden. Einfach damit eine bessere Unterscheidbarkeit gegeben ist, wie
nur ein access=no.
Auch wenn ich zugeben muss, online siehts gut aus. In meinem Navi jedoch
sind die =service fast nicht zu erkennen.
Marcus Wolschon
2008-08-11 07:00:01 UTC
Permalink
Und wie sieht das nun bei Autobahnparkplätzen und Raststätten aus?
Im Wiki finde ich bei service den Hinweis auf Autobahnparkplätze, aber
etwas genaueres und schlüssiges habe ich auch nicht gefunden.
Den gesamten Rastplatz mit service zu zeichnen sieht komisch aus,
unclasified hört sich schon logischer an. aber dann könnte man auch die
Auf/Abfahrten als Link taggen, aber dann sind wir gleich dabei und
diskutieren, ob der Beschleunigungsstreifen getaggt wird oder nicht...
Also in der Praxis habe ich bisher nur Rastplätze als highway=service mit
einem Node/einer Area amenity=parking + oneway=true und falls vorhanden
noch an den richtigen Positionen nodes amenity=fuel und amenity=restaurant
gesehen.
Bei größeren Park-Anlagen wurde jetzt noch parking_aisle vorgeschlagen,
was ich sinnvoll finde.

Marcus
Lars Francke
2008-08-11 08:30:10 UTC
Permalink
Moin!

Vielen Dank euch allen. Das bestätigt mich ja dann sehr schön in
meiner bisherigen Tätigkeit.

Parkplätze hatte ich zum Glueck noch nicht ;-)

Gruß
André Reichelt
2008-08-11 17:59:40 UTC
Permalink
Post by Lars Francke
Bisher habe ich fuer "kleine" Wohnstraßen immer residential genommen,
unclassified gar nicht und service fuer Auffahrten zu Häusern (nur
wenn es mehr als ein Haus ist, oder Zufahrtswege zu Garagen o.ä.).
Ich gehe da ein klein Wenig anders vor. Also grundsätzlich mache ich
erstmal alles "residental". Schmale Anliegerstraßen und Durchfahrten
bzw. Zufahrten tagge ich "bis zum Gartentor" als "service". Dabei ist
mein Hauptkriterium, dass die STraßen meist nur so breit sind, dass ein
Auto drauf passt, ein zweites also ausweichen müsste. Die letzte Gruppe
ist "unclassified": Das verwende ich immer dann, wenn eine
"residental"-Straße etwas höherwertiger ist, sprich breiter, weniger
Kreuzungen und ein gewisser Zufahrtscharakter zu Wohnstraßen, die dann
die einzelnen Häuser versorgen. Das ist allerdings sehr subjektiv.

Noch ein Hinweis: Unclassified nicht mit Road verwechseln. Wenn sich
jemand unschlüssig ist, was denn nun eine Straße ist, kann man Road
setzen. Das wird dann auf der Karte in auffälligem Grau gerendert (bzw.
in Mapnik gar nicht). Unclassified ist also wirklich nur dann
angebracht, wenn eine Straße höher einzustufen ist als ein Residental
aber niedriger als eine der "drei großen".
Florian Heer
2008-08-13 01:22:55 UTC
Permalink
Post by André Reichelt
Noch ein Hinweis: Unclassified nicht mit Road verwechseln. Wenn sich
jemand unschlüssig ist, was denn nun eine Straße ist, kann man Road
setzen. Das wird dann auf der Karte in auffälligem Grau gerendert
(bzw. in Mapnik gar nicht). Unclassified ist also wirklich nur dann
angebracht, wenn eine Straße höher einzustufen ist als ein Residental
aber niedriger als eine der "drei großen".
Hmm...
Beispiel: Mikrodorf (Hamlet)-Zubringer. Grad so breit, dass der Bauer
seinen Trekker nicht in den Graben setzt, aber außerhalb von Ortschaften.
Ist eigentlich doch niedriger als residential, aber residential
außerhalb von Ortschaften?

Grüße, Florian.
Torsten Leistikow
2008-08-13 15:09:54 UTC
Permalink
Hmm... Beispiel: Mikrodorf (Hamlet)-Zubringer. Grad so breit, dass
der Bauer seinen Trekker nicht in den Graben setzt, aber außerhalb
von Ortschaften. Ist eigentlich doch niedriger als residential, aber
residential außerhalb von Ortschaften?
Und was spricht gegen ein "track" fuer diese Strasse? Du kannst ja
mittels access dazu angeben, welcher KFZ-Verkehr dort erlaubt ist.

Gruss
Torsten
Florian Heer
2008-08-14 00:59:48 UTC
Permalink
Post by Torsten Leistikow
Hmm... Beispiel: Mikrodorf (Hamlet)-Zubringer. Grad so breit, dass
der Bauer seinen Trekker nicht in den Graben setzt, aber außerhalb
von Ortschaften. Ist eigentlich doch niedriger als residential, aber
residential außerhalb von Ortschaften?
Und was spricht gegen ein "track" fuer diese Strasse? Du kannst ja
mittels access dazu angeben, welcher KFZ-Verkehr dort erlaubt ist.
Ein Track ist für mich ein Feldweg, bei meinem Beispiel ist es eine ganz
normale Straße, außer dass sie mickrig ist. Alle Regeln gelten (max. 100
km/h, alle dürfen drauf)...

Grüße, Florian.
Johann H. Addicks
2008-08-14 01:33:30 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Grad so breit, dass der Bauer seinen Trekker nicht in den
Graben setzt,
Ein Track ist für mich ein Feldweg, bei meinem Beispiel ist es eine ganz
normale Straße, außer dass sie mickrig ist. Alle Regeln gelten (max. 100
km/h, alle dürfen drauf)...
tracktype=grade1 dürfen -sofern nicht anders beschildert- auch alle
drauf, ist ja kein Schotter, sondern asphaltiert/betoniert/gut(!)
gepflastert.
(Das nur für die Bundesländer, in denen man Schotterwege offensichtlich
nicht öffentlich befahren darf, weil daran die Forst- und
Landwirtschaftswege zu erkennen seien. ;-)

Und genau das ist ja die Definition eines Tracks:
Nur eine Fahrspur, bei Gegenverkehr wird Improvisationstalent gefragt.

-jha-
Florian Heer
2008-08-14 03:16:33 UTC
Permalink
Post by Johann H. Addicks
Post by Florian Heer
Grad so breit, dass der Bauer seinen Trekker nicht in den
Graben setzt,
Ein Track ist für mich ein Feldweg, bei meinem Beispiel ist es eine ganz
normale Straße, außer dass sie mickrig ist. Alle Regeln gelten (max. 100
km/h, alle dürfen drauf)...
tracktype=grade1 dürfen -sofern nicht anders beschildert- auch alle
drauf, ist ja kein Schotter, sondern asphaltiert/betoniert/gut(!)
gepflastert.
(Das nur für die Bundesländer, in denen man Schotterwege offensichtlich
nicht öffentlich befahren darf, weil daran die Forst- und
Landwirtschaftswege zu erkennen seien. ;-)
Nur eine Fahrspur, bei Gegenverkehr wird Improvisationstalent gefragt.
Das seh ich eben anders, liegt wohl daran, dass ich die englische
Definition von Track bemühe ("unpaved/unsealed roads for agricultural
use; gravel roads in the forest etc.")...

Die deutsche gibt mir da auch recht:
-----------------------------------------8<----------------------------------------------------


Sonstige untergeordnete Straßen

Darunter fallen alle sonstigen öffentlichen Straßen, die dem
Ausbauzustand der Gemeindestraße entsprechen. Oft sind es
landwirtschaftliche/forstwirtschaftliche Erschliessungsstraßen, die aber
für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind. (bei Straßen ohne
Straßenbelag hier besser "unsurfaced" - für nicht öffentliche
unbefestigte Wege "track" - verwenden.)

* key="highway" value="unclassified"
* key="name" value="Beispielstraße"

-----------------------------------------8<----------------------------------------------------


=> für nicht öffentliche unbefestigte, bzw. im Englischen etwa = Feldwege.

Also, wo steht die Definition: Track = Einspurig?

Unabhängig davon, ob ich mich an das eine oder andere halten will/werde:
für mich und wahrscheinlich mindestens alle (noch mehr als ich :-) )
Anfänger ist die Definition im Wiki ausschlaggebend. Wenn ich hier das
eine oder andere übersehen oder verdrängt haben mag, ist das zwar mein
Problem, aber solange auch im deutschen Wiki die Definition Track =
Feldweg steht, bleib ich erstmal dabei.

Grüße, Florian.
Martin Simon
2008-08-14 07:56:52 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Sonstige untergeordnete Straßen
Darunter fallen alle sonstigen öffentlichen Straßen, die dem
Ausbauzustand der Gemeindestraße entsprechen. Oft sind es
landwirtschaftliche/forstwirtschaftliche Erschliessungsstraßen, die aber
für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind. (bei Straßen ohne
Straßenbelag hier besser "unsurfaced" - für nicht öffentliche
unbefestigte Wege "track" - verwenden.)
* key="highway" value="unclassified"
* key="name" value="Beispielstraße"
Ich dachte, es sei schon seit längerem Konsens, daß "unsurfaced" als
Highway-Typ ungeeignet sei und wir lieber die
Oberflächenbeschaffenheit getrennt von der Straßenklasse
erfassen(surface=bla)?

Wenn nicht hätte ich gerne noch highway=cobblestone, highway=concrete
und highway=red_rectangular_bricks ;-)
René Falk
2008-08-14 08:29:34 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Also, wo steht die Definition: Track = Einspurig?
Schau mal bei highway=unclassified nach.
Post by Florian Heer
Unabhängig davon, ob ich mich an das eine oder andere halten
will/werde: für mich und wahrscheinlich mindestens alle (noch mehr
als ich :-) ) Anfänger ist die Definition im Wiki ausschlaggebend.
Wenn ich hier das eine oder andere übersehen oder verdrängt haben
mag, ist das zwar mein Problem, aber solange auch im deutschen Wiki
die Definition Track = Feldweg steht, bleib ich erstmal dabei.
Natürlich könnte man auch das zu Rate ziehen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Feldweg

Dort steht allerdings das solche Wege auch zweispurig sein können.

Übrigens gibt es auch eine Reihe zusätzlicher tags, wie beispielsweise
lanes oder surface, um den Ausbauzustand zu Kennzeichnen.

Grüße

René
Florian Heer
2008-08-14 21:03:50 UTC
Permalink
Post by René Falk
Post by Florian Heer
Also, wo steht die Definition: Track = Einspurig?
Schau mal bei highway=unclassified nach.
lol?

De:Tag:highway=unclassified:
------------------------------8<---------------------------

* Road ohne (offizielle) Klassifizierung, paved.
* Keine administrative Klassifizierung. Unklassifizierte roads
formen typischerweise die lowest Form des interconnecting grid
network.
* Für die narrowest paved öffentlichen highways. Zum Beispiel: 3rd
class (CH), unclassified (UK).

------------------------------8<---------------------------
Post by René Falk
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldweg
"...wenn sie

* überwiegend land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken dienen
* keine überörtliche Bedeutung haben."

Punkt 1 ist aber nicht gegeben bei einer Zufahrt zu einer kleinen Siedlung.
Post by René Falk
Dort steht allerdings das solche Wege auch zweispurig sein können.
zweistreifig, zweispurig klingt so nach 2 in einer Richtung.
Post by René Falk
Übrigens gibt es auch eine Reihe zusätzlicher tags, wie beispielsweise
lanes oder surface, um den Ausbauzustand zu Kennzeichnen.
lanes ist aber Anzahl Spuren pro Richtung. Mach ich dann lanes=0.5 hin,
wenn die Straße nur für ein Auto passt? :-)

Ich würd mich ja freuen, wenn mal einer, der die Übersicht über die
Diskussionen zu den Straßentypen hat, ein wenig im Wiki anpassen könnte,
weil ehrlich gesagt ist eine Mailingliste als Nachschlagewerk wenig
geeignet :-/

Grüße, Florian.
René Falk
2008-08-14 22:06:09 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Post by René Falk
Post by Florian Heer
Also, wo steht die Definition: Track = Einspurig?
Schau mal bei highway=unclassified nach.
lol?
------------------------------8<---------------------------
* Road ohne (offizielle) Klassifizierung, paved.
* Keine administrative Klassifizierung. Unklassifizierte roads
formen typischerweise die lowest Form des interconnecting
grid network.
3rd class (CH), unclassified (UK).
------------------------------8<---------------------------
Ich meinte eigentlich

http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Map_Features#Wege

Und da den geklammerten Text daneben:

(D: breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei
kommen).
Post by Florian Heer
Post by René Falk
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldweg
"...wenn sie
* überwiegend land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken dienen
* keine überörtliche Bedeutung haben."
Punkt 1 ist aber nicht gegeben bei einer Zufahrt zu einer kleinen Siedlung.
Dann ist es auch kein Feldweg im Sinne des Gerichts, was aber nicht
heißt, das wir das entsprechend taggen müssen. Da gibt es halt
verschiedene Ansichten.
Post by Florian Heer
Post by René Falk
Dort steht allerdings das solche Wege auch zweispurig sein
können.
zweistreifig, zweispurig klingt so nach 2 in einer Richtung.
Mag sein.
Post by Florian Heer
Post by René Falk
Übrigens gibt es auch eine Reihe zusätzlicher tags, wie
beispielsweise lanes oder surface, um den Ausbauzustand zu
Kennzeichnen.
lanes ist aber Anzahl Spuren pro Richtung. Mach ich dann lanes=0.5
hin, wenn die Straße nur für ein Auto passt? :-)
Das war nur ein Beispiel für einen zusätzlichen tag, es gibt da noch
mehr. Wenn Du keine eigenen Fahrspuren pro Richtung hast, kannst Du
halt die Breite der Fahrbahn mit width in Metern angeben, oder mit
est_width als geschätzte Breite. Keine Ahnung ob lanes=0 als Fahrbahn
ohne Mittelstreifen von den Mappern interpretiert wird.
Post by Florian Heer
Ich würd mich ja freuen, wenn mal einer, der die Übersicht über die
Diskussionen zu den Straßentypen hat, ein wenig im Wiki anpassen
könnte, weil ehrlich gesagt ist eine Mailingliste als
Nachschlagewerk wenig geeignet :-/
Ich behaupte mal so, die Übersicht hat keiner, weil es zu viele
unterschiedliche Meinungen darüber gibt, wie das nun richtig ist.

Grüße

René
Florian Heer
2008-08-14 22:26:05 UTC
Permalink
Post by René Falk
Ich meinte eigentlich
http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Map_Features#Wege
Ah... :-)
Okay, ich sehs. Das ist also so eher der Konsens? Weil dann würde ich
mich zu dieser "Definition" in den nächsten Tagen mal im Wiki auf die
Suche machen und das synchronisieren. Zumindest scheinen hier ja doch
eher die meisten diese Tagging-Entscheidung zu nutzen.
Post by René Falk
Dann ist es auch kein Feldweg im Sinne des Gerichts, was aber nicht
heißt, das wir das entsprechend taggen müssen. Da gibt es halt
verschiedene Ansichten.
Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass eben auch die Webseite meine
Sicht eher unterstützt.
Post by René Falk
Ich behaupte mal so, die Übersicht hat keiner, weil es zu viele
unterschiedliche Meinungen darüber gibt, wie das nun richtig ist.
.... was meiner Meinung nach auch daher kommt, dass es allein im Wiki
entsprechend widersprüchliche Ansichten gibt. Und ich will auch keinem
vorschreiben, wie er zu taggen hat, aber da ich - außer Gewohnheit -
keine spezielle Meinung zu track/unclassified habe, würde ich mich in
dem Punkt einfach lieber der Mehrheit anschliessen, um ein einigermaßen
stimmiges Gesamtergebnis zu haben.


Grüße, Florian.
Lars Francke
2008-08-14 22:50:52 UTC
Permalink
Nabend,
Post by Florian Heer
Okay, ich sehs. Das ist also so eher der Konsens? Weil dann würde ich
mich zu dieser "Definition" in den nächsten Tagen mal im Wiki auf die
Suche machen und das synchronisieren. Zumindest scheinen hier ja doch
eher die meisten diese Tagging-Entscheidung zu nutzen.
das wäre klasse.

Abgesehen davon stimme ich Deiner frueheren Mail zu. Das Wiki war auch
mein erster Anlaufpunkt und es ist extrem verwirrend. Die Definitionen
unterscheiden sich sowohl auf den unterschiedlichen Sprachversionen
ein und derselben Seite als auch auf den anderen Seiten auf denen Tags
weiter erklärt werden (Road_tagging, Howto_Map_A, Road_Signs).

Wenn ich dann nun erfahre, dass "highway=path" zum Teil ueberhaupt
nicht gerendert wird aber als "Standard" vorgeschlagen wird ist das
erstmal schwer zu begreifen. Die dutzenden verschiedenen Erklärungen
zu footway, cycleway, bicyle, access usw. machen es nicht grad
leichter.

Auch dies soll kein geweine sein: Ich bin begeistert dabei, habe
meinen halben Heimatort fertig gemappt, wuehle mich durch die Listen
und das Wiki usw. aber andere, die ich probiere mit meiner
Begeisterung anzustecken winken ab wenn ich Ihnen probiere das zu
erklären und dann das Wiki dazu zeige...wie Florian richtig sagte:
Erster Anlaufpunkt fuer viele und es sollte in unser aller Interesse
sein wenn das halbwegs aktuell und konsistent ist. Ich selbst werde
sicher noch keine größeren Änderungen vornehmen, dafuer bin ich viel
zu kurz dabei und erfahre täglich von neuen "alten Diskussionen".
Zuweilen bekommt man das Gefuehl, dass keine neuen Mapper gewuenscht
sind weil die "alles kaputt machen" und "eh keine Ahnung haben"
...kein Wunder ;-)

</rant>

So...muss weg...schnell das Nachbardorf machen ;-)

Gruß,
Lars
René Falk
2008-08-14 22:59:02 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Post by René Falk
Ich meinte eigentlich
http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Map_Features#Wege
Ah... :-)
Okay, ich sehs. Das ist also so eher der Konsens? Weil dann würde
ich mich zu dieser "Definition" in den nächsten Tagen mal im Wiki
auf die Suche machen und das synchronisieren. Zumindest scheinen
hier ja doch eher die meisten diese Tagging-Entscheidung zu nutzen.
Puh, ich weiß nicht so recht, ob das der Konsens ist, und ob das gut
ist.
Ich habe lernen müssen das Feldwege in manchen Bundesländern nur von
landwirtschaftlichem Verkehr befahren werden dürfen, während sie in
anderen Bundesländern frei befahren werden dürfen.
Wenn wir jetzt gut ausgebaute Feldwege als unclassified taggen,
erscheint mir die Angabe von eventuellen Durchfahrverboten zwingend
nötig, sonst bekommt beispielsweise eine eventuell mal existierende
Routingsoftware große Probleme.
Track=Feldweg ohne Rücksicht auf den Ausbauzustand scheint mir da
sinnvoller, da ich davon ausgehe, das, um das Beispiel fortzuführen,
allgemein nicht über Feldwege geroutet wird. Aber das ist nur meine
persönliche Meinung.
Post by Florian Heer
.... was meiner Meinung nach auch daher kommt, dass es allein im
Wiki entsprechend widersprüchliche Ansichten gibt. Und ich will
auch keinem vorschreiben, wie er zu taggen hat, aber da ich - außer
Gewohnheit - keine spezielle Meinung zu track/unclassified habe,
würde ich mich in dem Punkt einfach lieber der Mehrheit
anschliessen, um ein einigermaßen stimmiges Gesamtergebnis zu
haben.
Verständlich, aber in dieser Frage eine Mehrheit zu entdecken halte
ich für schwierig.

Grüße

René
Florian Heer
2008-08-14 23:24:21 UTC
Permalink
Post by René Falk
Verständlich, aber in dieser Frage eine Mehrheit zu entdecken halte
ich für schwierig.
Okay, lassen wir einfach die Frage nach dem Mehrheitsprinzip weg.
Zumindest synchron sollten die Informationen sein. Und wenn es kein
anderer macht, mach ich mich auf die Suche, ziehe zumindest alles mal
zusammen und schreib auf den Einzelseiten zu track bzw. unclassified mal
die häufigsten Argumente, die hier im Thread dazu gekommen sind.

Zumindest ist danach dann ein zentraler Info-Punkt geschaffen.

Ciao, Florian.
Thorsten Feles
2008-08-15 07:25:30 UTC
Permalink
Hi
Post by Florian Heer
Post by René Falk
Verständlich, aber in dieser Frage eine Mehrheit zu entdecken halte
ich für schwierig.
Okay, lassen wir einfach die Frage nach dem Mehrheitsprinzip weg.
Zumindest synchron sollten die Informationen sein. Und wenn es kein
anderer macht, mach ich mich auf die Suche, ziehe zumindest alles mal
zusammen und schreib auf den Einzelseiten zu track bzw. unclassified mal
die häufigsten Argumente, die hier im Thread dazu gekommen sind.
Zumindest ist danach dann ein zentraler Info-Punkt geschaffen.
Nur zu !
Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu:
Das Wiki ist nun mal Anlaufpunkt Nummer 1, da schaut fast jeder nach.
Was hier in der Liste läuft, ist eher die Grundlage für ein besseres
Wiki. Hier liest nur eine Minderheit der Mapper mit, wenngleich fast
alle hyper aktiven auch hier sind, so sucht ein Neuling wohl fast immer
zunächst im Wiki Rat. Wenn er es hier täte, wäre er am Ende wohl auch
kaum schlauer :-(

Das Dumme ist nur, das auch im Wiki nicht alles zueinander passt. Dieser
Käse mit Path als default den ein paar Leute "durchgewählt" haben usw..
Zudem kommen wir in fast jeder Diskussion an den Punkt die Realität und
die rechtliche Zugänglichkeit zu vermischen. Das werden wir wohl nie
klar bekommen und diese beiden Ebenen strikt trennen, auch im tagging.

Gruß Thorsten
Tobias Hägele
2008-08-15 11:36:28 UTC
Permalink
Hallo,

Schön, dass sich mal jemand aktiv ums Wiki kÌmmert, das ist einfach der
Anlaufpunkt, wenn ich wissen will, eie ich was erfassen soll(te).
Ich hab auch schon darÃŒber nachgedacht, da mal was zu ÃŒberarbeiten, aber
bis ich die Mail durchgeschaut hab, hier und da mal was in JOSM
erledige, da ist schon der WAF ÃŒberschritten...

Nun aber nochmal zu highway=unclassified: Mich stört die Definition "D:
breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei
kommen"
Bei uns gibt es zuhauf Straßen, mit denen etliche Gehöfte erschlossen
werden, wo aber keine zwei Fahrzeuge Problemlos aneinander Vorbei
passen.
Das Bild im Wiki ist fÃŒr die von mir gemeinten Straßen ziemlich
zutreffend:
Loading Image...
Und bei dem Bild ist das ?problemlose? Vorbeikommen auch nicht gegeben.
Was ist problemlos?
Ich meine: Beide Fahrzeuge mÃŒssen die Geschwindigkeit nur wenig
verringern, alle RÀder von allen Fahrzeugen bleiben auf der Fahrbahn.

Interessant auch der hinweis von Bernd Wurst, dass sie bei ihm in der
Gegend jeden Hof mit mindestens einem highway=unclassified eintragen,
selbst wenn dieser nur dem Zustand eines "Feldwegs" entspricht.

Danke

Tobias
Post by Florian Heer
VerstÀndlich, aber in dieser Frage eine Mehrheit zu entdecken halte
ich fÃŒr schwierig.
Okay, lassen wir einfach die Frage nach dem Mehrheitsprinzip weg.
Zumindest synchron sollten die Informationen sein. Und wenn es kein
anderer macht, mach ich mich auf die Suche, ziehe zumindest alles mal
zusammen und schreib auf den Einzelseiten zu track bzw. unclassified mal
die hÀufigsten Argumente, die hier im Thread dazu gekommen sind.
Zumindest ist danach dann ein zentraler Info-Punkt geschaffen.
Ciao, Florian.
_______________________________________________
Talk-de mailing list
http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de
René Falk
2008-08-15 21:44:17 UTC
Permalink
Post by Tobias Hägele
Interessant auch der hinweis von Bernd Wurst, dass sie bei ihm in
der Gegend jeden Hof mit mindestens einem highway=unclassified
eintragen, selbst wenn dieser nur dem Zustand eines "Feldwegs"
entspricht.
Leider sind Feldwege rechtlich über die Nutzung definiert, nicht nach
dem Ausbauzustand. Das kann zu Problemen führen und verkompliziert
das Ganze. Einerseits wollen wir ja erfassen was physikalisch da ist,
andererseits kann das ignorieren von rechtlichen Gegebenheiten die
Karte für manche Dinge unbrauchbar werden lassen.

Ich tendiere zu der Meinung, alles als track zu erfassen was offiziell
als Feldweg gilt, der Ausbau sollte dann mit den möglichen
zusätzlichen tags beschrieben werden. Eventuell können die
offiziellen Straßenverzeichnisse einem in Zweifelsfällen
weiterhelfen, keine Ahnung was da so alles drinsteht. Wenn Ich mal
Zeit habe, werde ich mich mal mit meiner Gemeinde deswegen in
Verbindung setzen.

Grüße

René
Henry Loenwind
2008-08-16 10:40:22 UTC
Permalink
Post by Tobias Hägele
breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei
kommen"
Vielleicht ganz einfach "Eine sonstige Straße des öffentlichen
Straßennetzes."?

cu
Henry
Martin Koppenhoefer
2008-08-16 12:18:04 UTC
Permalink
Post by René Falk
Post by Florian Heer
Post by René Falk
Ich meinte eigentlich
http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Map_Features#Wege
Ah... :-)
Okay, ich sehs. Das ist also so eher der Konsens? Weil dann würde
ich mich zu dieser "Definition" in den nächsten Tagen mal im Wiki
auf die Suche machen und das synchronisieren. Zumindest scheinen
hier ja doch eher die meisten diese Tagging-Entscheidung zu nutzen.
Puh, ich weiß nicht so recht, ob das der Konsens ist, und ob das gut
ist.
ich habe da auch so meine Bedenken. Z.B. der footway, ist gem. der
Seite nur dann ein Fussweg, wenn er mit einem blauen Schild bezeichnet
ist. In mittelalterlichen Altstädten (und vermutlich nicht nur dort)
gibt es aber oft Durchgänge und Wege, die allein schon von ihrer
Durchgangsbreite und dem Umfeld (Treppen) nur von Fussgängern begangen
werden können. Klar, dass dort nicht überall ein Schild hängt.
Trotzdem sind das aber keine Pfade sondern klar Fusswege.

Auch die pedestrians (Fussgängerzonen) sind nicht grundsätzlich nur
von Fussgängern zu betreten, dort gibt es neben Lieferverkehr oft auch
Ausnahmen für Fahrräder.

Martin
s***@public.gmane.org
2008-08-16 12:50:00 UTC
Permalink
_______________________________________________
Talk-de mailing list
Talk-de-3+rWM/WnaLOn4i5uJCXUsti2O/***@public.gmane.org
http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de
Tobias Hägele
2008-08-15 11:51:11 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Post by René Falk
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldweg
"...wenn sie
* ÃŒberwiegend land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken dienen
* keine Ìberörtliche Bedeutung haben."
Punkt 1 ist aber nicht gegeben bei einer Zufahrt zu einer kleinen Siedlung.
Post by René Falk
Dort steht allerdings das solche Wege auch zweispurig sein können.
zweistreifig, zweispurig klingt so nach 2 in einer Richtung.
Post by René Falk
Übrigens gibt es auch eine Reihe zusÀtzlicher tags, wie beispielsweise
lanes oder surface, um den Ausbauzustand zu Kennzeichnen.
Fahrstreifen=Korrekte bezeichnung
Fahrspur= Alte Bezeichnung
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrstreifen#Fahrstreifen
Aber Keine Aussage ob pro Richtung oder Gesamt

Auch noch interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenkategorie
Aber das ist wohl zu detailliert um es zu taggen.

Tobias
Torsten Leistikow
2008-08-15 14:18:58 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
lanes ist aber Anzahl Spuren pro Richtung. Mach ich dann lanes=0.5
hin, wenn die Straße nur für ein Auto passt? :-)
Das ist in meinen Augen ein Missverstaendniss (allerdings ein recht
haeufiges):

1. Lieferst du ja selber bereits das beste Beispiel, warum es eigentlich
nicht so gemeint sein kann.

2. Im englischen Original der Mapfeatures ist es auch klar formuliert,
dass lanes die Summe aller Fahrspuren angeben soll.

Gruss
Torsten
Florian Heer
2008-08-15 19:41:23 UTC
Permalink
Post by Torsten Leistikow
Post by Florian Heer
lanes ist aber Anzahl Spuren pro Richtung. Mach ich dann lanes=0.5
hin, wenn die Straße nur für ein Auto passt? :-)
Das ist in meinen Augen ein Missverstaendniss (allerdings ein recht
Jetzt wo Du's erwähnst... :-)

Grüße, Florian.
Torsten Leistikow
2008-08-14 15:11:51 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Ein Track ist für mich ein Feldweg, bei meinem Beispiel ist es eine
ganz normale Straße, außer dass sie mickrig ist. Alle Regeln gelten
(max. 100 km/h, alle dürfen drauf)...
Wenn es geht wie eine Ente und es quakt wie eine Ente, dann tagge ich
das auch als Ente.


In der Beschreibung lese ich nichts, was fuer einen Feldweg nicht
genauso gilt wie fuer eine Strasse. Was ist ist da das eindeutige
Unterscheidungskriterium?

Gruss
Torsten

PS: Die Beschreibungen im Wiki sind auch nur als Gemeinschaftswerk der
Nutzer entstanden. D.h., dass fuer die einzelnen Seiten auch nicht
jemand speziell zustaendig ist und es deshalb auch keine Garantie gibt,
dass der Inhalt auch nur annaehernd aktuell ist. Insofern wird man mit
der Einstellung "Im Wiki steht aber..." doch auf die eine oder andere
Klippe laufen.
Florian Heer
2008-08-14 20:50:34 UTC
Permalink
Post by Torsten Leistikow
PS: Die Beschreibungen im Wiki sind auch nur als Gemeinschaftswerk der
Nutzer entstanden. D.h., dass fuer die einzelnen Seiten auch nicht
jemand speziell zustaendig ist und es deshalb auch keine Garantie gibt,
dass der Inhalt auch nur annaehernd aktuell ist. Insofern wird man mit
der Einstellung "Im Wiki steht aber..." doch auf die eine oder andere
Klippe laufen.
ja, und das ist auch ein großes Problem. Wenn man sich jetzt alleine mal
diesen Thread hier ansieht, ist der schon .. etwas länger und
kompliziert. Ich bin jetzt erst kürzer hier dabei und ärger mich ehrlich
gesagt, dass ich jetzt erfahre, wie denn der "Konsens" wirklich
aussieht. Da hab ich schon einiges an Arbeit, wenn ich jetzt die Straßen
wieder umtaggen soll.

Ich - und wohl einige andere - bin davon ausgegangen, dass das Wiki zwar
nicht vollständig ist, aber im Wesentlichen schon richtig. Und Webseiten
sind nunmal für viele Leute der erste Punkt, auf dem man sich
informiert, ist ja schon schlimm genug, dass alles kreuz und quer steht.

Auf jeden Fall führt das zwingend dazu, dass die meisten Einsteiger erst
mal vieles absolut unnötigerweise falsch machen, weil es schon
Einigungen gibt, die der "Dokumentation" zuwider laufen.


Das soll jetzt kein großes Geweine sein, ich glaube bloß, dass dieser
Punkt einigen Interessierten die Lust schnell nehmen wird, was mir nicht
sehr gefällt, da ich in meinem Bekanntenkreis schon groß Werbung für OSM
mache.

Das Argument, ich könnte ja schließlich das Wiki korrigieren, zieht
übrigens nicht, wie alle merken, hab ich von vielen Konventionen keine
Ahnung. Außerdem hab ich schon genug damit zu schaffen, in josm rum zu
patchen... :-)

Grüße, Florian.
Henry Loenwind
2008-08-11 19:59:08 UTC
Permalink
Post by Lars Francke
ich habe mal eine Frage (ich wette es wird nicht die letzte bleiben).
Es geht um den Unterschied zwischen residential, unclassified und
service.
Das ist eigentlich ganz einfach... <scnr>

Zuerst unterscheiden wir zwischen klassifizierten und nicht
klassifizierten (ja, im Amtsdeutsch heißt das tatsächlich so) Straßen.
Klassifziert sind, gob gesagt alle, die eine Nummer haben, z.B. A5,
B38a, B4711, etc. Alle andeen sind nicht klassifiziert und damit
Kandidaten für unclassified.

Jetzt wird es tricky, denn residential sind eine Untermenge von
unclassified (d.h. jede residential ist eigentlich auch eine
unclassified). Das Kriterium, das ich verwende um die beiden zu
unterscheden ist:

Ist der Hauptzweck der Straße, den Zugang zu den Wohnhäusern entlang
dieser zu ermöglichen? => residential

Ist der Hauptzweck der Straße, den Zugang zu anderen Straßen zu
ermöglichen? => unclassified

(Faustregel: Steht irgendwo ein Schild "Zur Autobahn da lang", dann
führt "da" sicher nicht über residentials.)

Ausserorts wird man eher selten residentials finden, dort also
unclassified bzw. klassifizierte Typen.

Ein Problemfall sind Straßen in Industrie- und Gewerbegebieten. In
Ermangelung eines spezellen Typs tagge ich diese auch einfach als
unclassified. Es wäre schön wenn es ein Tag für
unclassifed-ohne-Durchfahrtcharakter gäbe.

Service sind Zugangswege, die nicht wirklich Straßencharakter haben.
Üblicherweise also Straßen auf ein oder auf einem Grundstück.

An dieser Stelle noch ein Wort zu tertiary: In Gegendenden in denen es
Kreisstraßen gibt, empfehle ich wirklich nur diese zu zu taggen. Das
sind dann übrigens meist mehr als man denkt, schließlich sind
Kreisstraßen nicht als solche ausgeschldert - im Gegensatz zu z.B.
Autobahnen, die übersieht man nicht so leicht. In Großstädten braucht es
etwas mehr Kreativiät und Fingerspitzengefühl.

cu
Henry
Florian Lohoff
2008-08-11 21:33:24 UTC
Permalink
Post by Henry Loenwind
Das ist eigentlich ganz einfach... <scnr>
Zuerst unterscheiden wir zwischen klassifizierten und nicht
klassifizierten (ja, im Amtsdeutsch heißt das tatsächlich so) Straßen.
Klassifziert sind, gob gesagt alle, die eine Nummer haben, z.B. A5,
B38a, B4711, etc. Alle andeen sind nicht klassifiziert und damit
Kandidaten für unclassified.
Jetzt wird es tricky, denn residential sind eine Untermenge von
unclassified (d.h. jede residential ist eigentlich auch eine
unclassified). Das Kriterium, das ich verwende um die beiden zu
Ist der Hauptzweck der Straße, den Zugang zu den Wohnhäusern entlang
dieser zu ermöglichen? => residential
Ist der Hauptzweck der Straße, den Zugang zu anderen Straßen zu
ermöglichen? => unclassified
(Faustregel: Steht irgendwo ein Schild "Zur Autobahn da lang", dann
führt "da" sicher nicht über residentials.)
Ausserorts wird man eher selten residentials finden, dort also
unclassified bzw. klassifizierte Typen.
Ein Problemfall sind Straßen in Industrie- und Gewerbegebieten. In
Ermangelung eines spezellen Typs tagge ich diese auch einfach als
unclassified. Es wäre schön wenn es ein Tag für
unclassifed-ohne-Durchfahrtcharakter gäbe.
Service sind Zugangswege, die nicht wirklich Straßencharakter haben.
Üblicherweise also Straßen auf ein oder auf einem Grundstück.
An dieser Stelle noch ein Wort zu tertiary: In Gegendenden in denen es
Kreisstraßen gibt, empfehle ich wirklich nur diese zu zu taggen. Das
sind dann übrigens meist mehr als man denkt, schließlich sind
Kreisstraßen nicht als solche ausgeschldert - im Gegensatz zu z.B.
Autobahnen, die übersieht man nicht so leicht. In Großstädten braucht es
etwas mehr Kreativiät und Fingerspitzengefühl.
So handhabe ich das auch - Alles was ausserhalb ist und mehr oder minder
ohne fahrbahnmarkierungen ist bei mir Unclassified. Wenn es innerorts
ist es residential und ansonsten K... -> tertiary, Lxxx ->
secondary, Bxxx -> primary, Axxx -> motorway.

Das einzige problem was hier nicht reinpasst ist highway=track,
tracktype=grade1 - was ja auch asphaltiert ist also in meiner definition
= unclassified ist. Jedoch waere fuer mich die unterscheidung das ein
track typischerweise keinen namen hat d.h. eher inoffiziellen/privaten
character hat, meist auch verbunden mit belagwechseln von schotter zu
asphalt und zurueck - bisher habe ich das aber nicht verwendet.

Service road alles was keinen Straßencharacter hat d.h. wege auf einem
Parkplatz (Auch Autobahnraststaette), Feldzufahrten etc.

Industriegebiete sind fuer mich unclassified weil eben kein Wohngebiet.

Flo
--
Florian Lohoff flo-BCn6idZOOBwdnm+***@public.gmane.org +49-171-2280134
Those who would give up a little freedom to get a little
security shall soon have neither - Benjamin Franklin
René Falk
2008-08-11 22:55:21 UTC
Permalink
Post by Florian Lohoff
Das einzige problem was hier nicht reinpasst ist highway=track,
tracktype=grade1 - was ja auch asphaltiert ist also in meiner
definition = unclassified ist. Jedoch waere fuer mich die
unterscheidung das ein track typischerweise keinen namen hat d.h.
eher inoffiziellen/privaten character hat, meist auch verbunden mit
belagwechseln von schotter zu asphalt und zurueck - bisher habe ich
das aber nicht verwendet.
Bei mir in der Gegend gibt es viele Feldwege mit historisch
gewachsenen Namen, die ich zum Teil bis zu tracktype=grade3, in
einzelnen Fällen aber auch bis zu tracktype=grade4, runter eingestuft
habe. Ein nicht unerheblicher Teil hat durchaus auch
Verbundcharacter. Einige Weiler sind nur über solche Feldwege zu
erreichen, wobei der Hauptzweck aber eindeutig der Zugang zu
landwirtschaftlich genutzten Flächen ist.

Grüße

René
s***@public.gmane.org
2008-08-11 23:14:17 UTC
Permalink
-----Original Message-----
Date: Tue, 12 Aug 2008 00:55:21 +0200
Subject: Re: [Talk-de] Unterschied: residential, unclassified, service
Post by Florian Lohoff
Das einzige problem was hier nicht reinpasst ist highway=track,
tracktype=grade1 - was ja auch asphaltiert ist also in meiner
definition = unclassified ist. Jedoch waere fuer mich die
unterscheidung das ein track typischerweise keinen namen hat d.h.
eher inoffiziellen/privaten character hat, meist auch verbunden mit
belagwechseln von schotter zu asphalt und zurueck - bisher habe ich
das aber nicht verwendet.
Bei mir in der Gegend gibt es viele Feldwege mit historisch
gewachsenen Namen, die ich zum Teil bis zu tracktype=grade3, in
einzelnen Fällen aber auch bis zu tracktype=grade4, runter eingestuft
habe. Ein nicht unerheblicher Teil hat durchaus auch
Verbundcharacter. Einige Weiler sind nur über solche Feldwege zu
erreichen, wobei der Hauptzweck aber eindeutig der Zugang zu
landwirtschaftlich genutzten Flächen ist.
highway=track mit eigenem Namen is nix Ungewöhnliches. Gibts in meiner
Gegend hier auch zu Hauf. So wie du diese Wege beschreibst trifft "
highway=track surface=unpaved " wohl am Besten :)

--
Mario
René Falk
2008-08-12 00:15:18 UTC
Permalink
Post by s***@public.gmane.org
highway=track mit eigenem Namen is nix Ungewöhnliches. Gibts in
meiner Gegend hier auch zu Hauf. So wie du diese Wege beschreibst
trifft " highway=track surface=unpaved " wohl am Besten :)
Mir ging es nicht um das taggen, sondern um die Definition gegenüber
unclassified von Florian, der ich für highway=track so nicht
zustimmen kann.

Grüße

René
Florian Lohoff
2008-08-12 07:05:23 UTC
Permalink
Post by René Falk
Bei mir in der Gegend gibt es viele Feldwege mit historisch
gewachsenen Namen, die ich zum Teil bis zu tracktype=grade3, in
einzelnen Fällen aber auch bis zu tracktype=grade4, runter eingestuft
habe. Ein nicht unerheblicher Teil hat durchaus auch
Verbundcharacter. Einige Weiler sind nur über solche Feldwege zu
erreichen, wobei der Hauptzweck aber eindeutig der Zugang zu
landwirtschaftlich genutzten Flächen ist.
Die mag es geben aber dann nicht mit Weissem Schild mit Schwarzer
Schrift oder Weisser Schrift auf Blauem Grund wie es bei uns die
Gemeinden aufstellen. Dann hat vielleicht der Bauer ein Holzschild an
den Baum gehaengt.

Ich gehe von einem offiziellen Namen aus - Ja es gibt auch offizielle
Straßen der gemeinden die nicht Asphaltiert sind - das ist fuer mich
dann "unclassified" "surface=gravel" zum beispiel.

unclassified vs. track ist bei mir eben der offizielle status d.h. ist der
Straßenunterhalt bei der Gemeinde?

Flo
--
Florian Lohoff flo-BCn6idZOOBwdnm+***@public.gmane.org +49-171-2280134
Those who would give up a little freedom to get a little
security shall soon have neither - Benjamin Franklin
Bernd Wurst
2008-08-12 07:59:53 UTC
Permalink
Hallo.
Post by Florian Lohoff
Die mag es geben aber dann nicht mit Weissem Schild mit Schwarzer
Schrift oder Weisser Schrift auf Blauem Grund wie es bei uns die
Gemeinden aufstellen. Dann hat vielleicht der Bauer ein Holzschild an
den Baum gehaengt.
Glaube mir, der Bauer hat besseres zu tun als die Wege fÃŒr Wanderer zu
betreuen. Und benannte Wege sind in vielen FÀllen Wanderwege.
Diese Holzschilder hÀngt entweder bei uns der SchwÀbische Albverein auf oder
(das ist die Überzahl) schlicht und einfach die Gemeinde.

Ob ein Straßenname schwarz auf weiß da steht oder auf einem Holzschild tut
nichts zur Sache.
Post by Florian Lohoff
Ich gehe von einem offiziellen Namen aus - Ja es gibt auch offizielle
Straßen der gemeinden die nicht Asphaltiert sind - das ist fuer mich
dann "unclassified" "surface=gravel" zum beispiel.
Es gibt vor allem viele Feldwege, die offiziell von der Gemeinde gepflegt
werden. Asphaltierte und nicht-asphaltierte.
Post by Florian Lohoff
unclassified vs. track ist bei mir eben der offizielle status d.h. ist der
Straßenunterhalt bei der Gemeinde?
Autsch. Großstadtkinder bitte setzen.
Es gibt zumindest in Ba-WÌ ganz wenige rein private Feldwege.



Ich vermisse in all diesen Diskussionen um Wege-Größen immer die Angabe ob wir
von einem lÀndlichen oder stÀdtischen Gebiet reden.
Wenn ich hier lese, dass es Kreisstraßen gibt, die mehrspurig ausgebaut sind,
dann handelt es sich bestimmt um stÀdtisches Umfeld. Hier im lÀndlichen Raum
gibt es sogar eine Kreisstraße bei der ich mich weigere, die als tertiary
einzustufen, weil sie deutlich zu schmal fÃŒr zwei Autos ist.

Hier muss man einfach zum Umfeld unterscheiden. FÌr den lÀndlichen Raum passt
das mit dem Kreisstraße == tertiary in ganz vielen FÀllen ziemlich gut. Hier
baut die Stadt bzw. Gemeinde keine Straße mit Durchgangscharakter.
Das ist in größeren StÀdten anders, daher muss da auch die Klassifizierung
anders gemacht werden.

Gruß, Bernd
--
Make something idiot proof and someone will make a better idiot.
Garry
2008-08-12 23:31:54 UTC
Permalink
Ich vermisse in all diesen Diskussionen um Wege-Größen immer die
Angabe ob wir
von einem ländlichen oder städtischen Gebiet reden.
Wenn ich hier lese, dass es Kreisstraßen gibt, die mehrspurig ausgebaut sind,
dann handelt es sich bestimmt um städtisches Umfeld. Hier im ländlichen Raum
gibt es sogar eine Kreisstraße bei der ich mich weigere, die als tertiary
einzustufen, weil sie deutlich zu schmal für zwei Autos ist.
Das halte ich nicht für richtig, sie hat sicher eine überörtliche
Funktion und sollte sich daher deutlich von
den Gemeindewegen abheben, auch für den Router.
Hier muss man einfach zum Umfeld unterscheiden. Für den ländlichen Raum passt
das mit dem Kreisstraße == tertiary in ganz vielen Fällen ziemlich gut. Hier
baut die Stadt bzw. Gemeinde keine Straße mit Durchgangscharakter.
Was verstehtst Du darunter? Wenn der Verkehr der nächsten 5 Ortschaften
darüber läuft dann hat
sie schon einen gewissen Durchgangscharackter.

Garry
Bernd Wurst
2008-08-13 05:31:35 UTC
Permalink
Hallo.
Post by Garry
Ich vermisse in all diesen Diskussionen um Wege-Größen immer die
Angabe ob wir
von einem ländlichen oder städtischen Gebiet reden.
Wenn ich hier lese, dass es Kreisstraßen gibt, die mehrspurig ausgebaut
sind, dann handelt es sich bestimmt um städtisches Umfeld. Hier im
ländlichen Raum gibt es sogar eine Kreisstraße bei der ich mich weigere,
die als tertiary einzustufen, weil sie deutlich zu schmal für zwei Autos
ist.
Das halte ich nicht für richtig, sie hat sicher eine überörtliche
Funktion und sollte sich daher deutlich von
den Gemeindewegen abheben, auch für den Router.
Warum?

Es gibt genau einen Zugang zu einem Ort über diese Straße. Wenn man in den
kleinen Ort will, muss man diese Straße nehmen.

Sowohl optisch als auch in der Art und Weise wie diese benutzt wird, hebt sich
diese Straße nicht von den Gemeindeverbindungswegen ab.
Post by Garry
Hier muss man einfach zum Umfeld unterscheiden. Für den ländlichen Raum
passt das mit dem Kreisstraße == tertiary in ganz vielen Fällen ziemlich
gut. Hier baut die Stadt bzw. Gemeinde keine Straße mit
Durchgangscharakter.
Was verstehtst Du darunter? Wenn der Verkehr der nächsten 5 Ortschaften
darüber läuft dann hat
sie schon einen gewissen Durchgangscharackter.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. So etwas kenne ich hier aber nicht.

Lediglich ein paar wenige Fälle in denen zwei oder drei Einzel-Höfe an einer
unclassified aufgereiht sind, gibt es. Da ist es völlig egal ob die Straße
Durchgangscharakter hat, da gibt es sonst eh nichts wo die 3 Autos am Tag
fahren könnten.


Im oben genannten Fall wird aber nur eine Ortschaft an die Stadt angebunden.
Von dort geht es auf noch kleineren Straßen weiter in zwei andere Orte, die
aber von der anderen Seite über eine bessere Straße erreichbar sind.

Es gibt hier den "Durchfahrtscharakter" nur für Einheimische, die genau wissen
was sie tun. Ein Navi will und sollte diese Strecke nicht als Durchfahrt
benutzen. :)

Gruß, Bernd
--
Hätte ich gewusst, dass ich so lange leben werde, hätte ich besser
auf mich aufgepasst. - Frank Sinatra
Alexander Schulze
2008-08-13 08:54:32 UTC
Permalink
hi,
Post by Garry
Wenn ich hier lese, dass es Kreisstraßen gibt, die mehrspurig ausgebaut
sind, dann handelt es sich bestimmt um städtisches Umfeld. Hier im
ländlichen Raum gibt es sogar eine Kreisstraße bei der ich mich weigere,
die als tertiary einzustufen, weil sie deutlich zu schmal für zwei Autos
ist.
Das halte ich nicht für richtig, sie hat sicher eine überörtliche
Funktion und sollte sich daher deutlich von
den Gemeindewegen abheben, auch für den Router.
also ich muss da mal für mein persönliches Tagging-verhalten nachhaken.
Ich wohne in einer Kleinstadt (13000 E) und ringsherum gibt es K und L
Straßen die die umliegenden Dörfer verbinden. Die L's meist länger und
geradliniger. Aber der Ausbauzustand ist halt meist der gleiche
(Mittellinie, können bequem 2 LKW's nebeneinander fahren).
Nun sind die hier aber mal secondary und mal tertiary getaggt.

Soll ich die nun alle ändern? Obwohls schon ziemlich komisch aussieht,
wenn ne K-Straße in der Stadt beginnt und damit ja dann ziemlich breit
gerendert wird. Oder taggt man so ne Straße dann erst ab
Ortsausgangsschild höherwertig?

Alex
Bernd Wurst
2008-08-13 09:19:49 UTC
Permalink
Hallo.
Post by Alexander Schulze
also ich muss da mal für mein persönliches Tagging-verhalten nachhaken.
Ich wohne in einer Kleinstadt (13000 E) und ringsherum gibt es K und L
Straßen die die umliegenden Dörfer verbinden. Die L's meist länger und
geradliniger. Aber der Ausbauzustand ist halt meist der gleiche
(Mittellinie, können bequem 2 LKW's nebeneinander fahren).
Nun sind die hier aber mal secondary und mal tertiary getaggt.
Ich würde mich im Zweifelsfall dann schon an der offiziellen Klassifizierung
orientieren.

Z.B. sind Landesstraßen oftmals auch bei gleichem Ausbauzustand besser
geräumt, Baustellen werden besser ausgeschildert bzw. Umleitungen sind besser
befahrbar. Das ist keine zwingende Regel, beobachte ich hier aber öfters und
kann für einen Nutzer der Karte durchaus ein Vorteil sein.

Oftmals sind L-Straßen auch einfach länger, verbinden mehrere Gemeinden
miteinander und schon deshalb (weniger Abbiegen) besser als Durchfahrtstraße
geeignet als K-Straßen (verbindet oft nur eine Gemeinde mit ihren Teilorten).
Post by Alexander Schulze
Soll ich die nun alle ändern? Obwohls schon ziemlich komisch aussieht,
wenn ne K-Straße in der Stadt beginnt und damit ja dann ziemlich breit
gerendert wird. Oder taggt man so ne Straße dann erst ab
Ortsausgangsschild höherwertig?
Also ich würde es niemals so machen, dass eine Straße den Typ einfach
wechselt. Es gibt ein paar Fälle, in denen eine L-Straße plötzlich in zwei
K-Straßen aufgeht und sich deren Ausbauzustand auch entsprechend verändert
(eine Straße mit viel Verkehr wird zu zwei Straßen mit halb so viel Verkehr).
Dann können aus einer secondary schonmal zwei tertiary hervorgehen.


Aber "einfach so" ist es normal nicht so, dass sich Klassifizierungen ändern.
Die Landesstraßen bilden in aller Regel ein eigenständiges Straßennetz, an
das die kleineren Straßen angeschlossen sind. So sollten wir das auch
abbilden. Ein Nutzer sollte normal nicht von einer secondary auf eine
tertiary müssen um danach wieder auf einer secondary weiter zu fahren.


"Alle umtaggen" ist keine gute Idee. Einzelne eventuell, wenn es halt nicht
passt. Aber nur wenn man die Straße kennt und abschätzen kann ob die
relativen Straßeneinstufungen auf der Karte noch zu den relativen Zuständen
in der Realität passen.

Gruß, Bernd
--
Und ihr wundert wuch, dass es euch schlecht geht?
- Dirk Bach bei der Echo-Verleihung 2004 zur Musikindustrie
Alexander Schulze
2008-08-13 09:38:59 UTC
Permalink
Hi,
Post by Bernd Wurst
"Alle umtaggen" ist keine gute Idee. Einzelne eventuell, wenn es halt nicht
passt. Aber nur wenn man die Straße kennt und abschätzen kann ob die
relativen Straßeneinstufungen auf der Karte noch zu den relativen Zuständen
in der Realität passen.
Damit meinte ich schon nur die, die es betrifft. Wobei ich sowieso das
Gefühl habe, das in meiner Ecke viele L und K-Straße mittels
Luftbilddigitalisation erzeugt wurden.

Als Anwohner und Radfahrer ist die Ortskenntnis da ;-)

Alex
Bernd Wurst
2008-08-13 09:49:26 UTC
Permalink
Hallo.
Post by Alexander Schulze
Post by Bernd Wurst
"Alle umtaggen" ist keine gute Idee. Einzelne eventuell, wenn es halt
nicht passt. Aber nur wenn man die Straße kennt und abschätzen kann ob
die relativen Straßeneinstufungen auf der Karte noch zu den relativen
Zuständen in der Realität passen.
Damit meinte ich schon nur die, die es betrifft. Wobei ich sowieso das
Gefühl habe, das in meiner Ecke viele L und K-Straße mittels
Luftbilddigitalisation erzeugt wurden.
Ja, mein Einwand war eher so zu verstehen, dass man nicht großflächig
mittels "das ist K, das muss tertiary sein" umtaggen sollte.
In dem Bereich wo man sich auskennt und niemand anderes aktiv ist, geht das
klar.

Selbst wenn man sich auskennt, parallel aber jemand anderes grade nach seinem
Verständnis fleißig am taggen ist, sollte man nicht einfach alles ändern. In
so nem Fall einfach Kontakt aufnehmen, das hilft ungemein. :)

Wir hatten hier vor längerem die Situation, dass es keine tertiaries gab. Da
war alles was größer war als eine Wohnstraße immer gleich secondary. Das
führte dazu, dass man den Unterschied zwischen "fast schon Bundesstraße"
und "Mit zwei LKWs wird's eng" nicht mehr auf der Karte gesehen hat. Zwei
Mails haben genügt um mit vereinten Kräften einen halben Landkreis sinnvoller
zu taggen. :)
Post by Alexander Schulze
Als Anwohner und Radfahrer ist die Ortskenntnis da ;-)
Jo, dann passt das doch.

Gruß, Bernd
--
Die kleineren Übel sind meist von längerer Dauer.
- Wieslaw Brudzinski (poln. Schriftsteller)
René Falk
2008-08-13 09:57:20 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
Aber "einfach so" ist es normal nicht so, dass sich
Klassifizierungen ändern. Die Landesstraßen bilden in aller Regel
ein eigenständiges Straßennetz, an das die kleineren Straßen
angeschlossen sind. So sollten wir das auch abbilden. Ein Nutzer
sollte normal nicht von einer secondary auf eine tertiary müssen um
danach wieder auf einer secondary weiter zu fahren.
Ausnahme: Die Secondary ist in der Realität tatsächlich unterbrochen.

Es gibt ein paar wenige Fälle bei Landesstraßen, wo nur Teilstücke auf
Kreisstraßen heruntergestuft wurden. In der Regel sind das
Umstruckturierungsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum, wo die
Landesstraße Stück für Stück umklassifiziert wird und verschwindet,
oder wo ein neues Teilstück mit anderer Straßenführung gebaut wird.

Bei Bundesstraßen kommt das dann schon ein wenig öfter vor, das sie
aus mehreren nichtverbundenen Teilstücken bestehen.

Grüße

René
Bernd Wurst
2008-08-13 10:44:39 UTC
Permalink
Hallo.
Ausnahme: Die Secondary ist in der RealitÀt tatsÀchlich unterbrochen.
Teilweise ja.
Es gibt ein paar wenige FÀlle bei Landesstraßen, wo nur TeilstÃŒcke auf
Kreisstraßen heruntergestuft wurden.  
Hier wÃŒrde ich es der Betrachtung des Mappes ÃŒberlassen, ob die Straße
weiterhin besser ausgebaut ist als Àhnlich lange Alternativstrecken und diese
trotzdem als secondary bestehen bleiben sollte. Durch eine Umstufung Àndert
sich zwar die ZustÀndigkeit und damit vielleicht auch das Budget, das fÌr
diese Straße ausgegeben wird. Aber nicht zwingend der Ausbauzustand.
Bei Bundesstraßen kommt das dann schon ein wenig öfter vor, das sie
aus mehreren nichtverbundenen TeilstÃŒcken bestehen.
Kommt schon vor, aber eigentlich schon selten. Meist sind sie dann durch noch
besser ausgebaute StÃŒcke (Autobahnen) unterbrochen oder zwei Bundesstraßen
laufen ein StÃŒck weit auf der selben Fahrbahn.

Dass große Straßen von kleineren unterbrochen werden ist doch eher selten der
Fall.

Gruß, Bernd
--
»Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten«
- Walter Ulbricht (SED), 1961
»Es hat niemand vor, einen Überwachunsstaat in Deutschland zu errichten«
- Wolfgang Bosbach (CDU), 2007
René Falk
2008-08-13 11:07:56 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
Hallo.
Post by René Falk
Ausnahme: Die Secondary ist in der Realität tatsächlich
unterbrochen.
Teilweise ja.
Post by René Falk
Es gibt ein paar wenige Fälle bei Landesstraßen, wo nur
Teilstücke auf Kreisstraßen heruntergestuft wurden.
Hier würde ich es der Betrachtung des Mappes überlassen, ob die
Straße weiterhin besser ausgebaut ist als ähnlich lange
Alternativstrecken und diese trotzdem als secondary bestehen
bleiben sollte. Durch eine Umstufung ändert sich zwar die
Zuständigkeit und damit vielleicht auch das Budget, das für diese
Straße ausgegeben wird. Aber nicht zwingend der Ausbauzustand.
Post by René Falk
Bei Bundesstraßen kommt das dann schon ein wenig öfter vor, das
sie aus mehreren nichtverbundenen Teilstücken bestehen.
Kommt schon vor, aber eigentlich schon selten. Meist sind sie dann
durch noch besser ausgebaute Stücke (Autobahnen) unterbrochen oder
zwei Bundesstraßen laufen ein Stück weit auf der selben Fahrbahn.
Dass große Straßen von kleineren unterbrochen werden ist doch eher
selten der Fall.
Ja, ist selten und meistens zeitlich befristet, da man dabei in der
Regel davon ausgehen kann, das dort das Straßennetz umstruckturiert
wird. Solche Fälle sollte man im Auge behalten, weil da bestimmt noch
weitere Änderungen geschehen werden.

Grüße

René
René Falk
2008-08-12 08:25:33 UTC
Permalink
Post by Florian Lohoff
Post by René Falk
Bei mir in der Gegend gibt es viele Feldwege mit historisch
gewachsenen Namen, die ich zum Teil bis zu tracktype=grade3, in
einzelnen Fällen aber auch bis zu tracktype=grade4, runter
eingestuft habe. Ein nicht unerheblicher Teil hat durchaus auch
Verbundcharacter. Einige Weiler sind nur über solche Feldwege zu
erreichen, wobei der Hauptzweck aber eindeutig der Zugang zu
landwirtschaftlich genutzten Flächen ist.
Die mag es geben aber dann nicht mit Weissem Schild mit Schwarzer
Schrift oder Weisser Schrift auf Blauem Grund wie es bei uns die
Gemeinden aufstellen.
Oh doch, genau solche schwarz auf weiß Schilder sind es. Du solltest
aber auch bedenken das solche Wege durchaus einen offiziellen Namen
haben können, ohne das Schilder dort stehen. Landwirtschaftliche
Fahrzeuge haben oft Überbreite und würden solche Schilder oftmals
abrasieren. Zumindest kenne ich ein paar solcher Feldwege, wo aus
diesem Grund in Zusammenhang mit Platzmangel neben dem Feldweg
(Gräben) auf eine Beschilderung verzichtet wurde. Spätestens wenn die
Schilder ein paar mal unsanft entfernt worden sind, verzichten viele
Gemeinden auf diese Beschilderung, natürlich nur, wenn dort keine
Gebäude am Weg stehen. Den Namen des Feldweges kannst Du dann in den
üblichen amtlichen Quellen finden.
Post by Florian Lohoff
Dann hat vielleicht der Bauer ein Holzschild
an den Baum gehaengt.
Dazu sind die viel zu geizig. :-)
Post by Florian Lohoff
Ich gehe von einem offiziellen Namen aus - Ja es gibt auch
offizielle Straßen der gemeinden die nicht Asphaltiert sind - das
ist fuer mich dann "unclassified" "surface=gravel" zum beispiel.
unclassified vs. track ist bei mir eben der offizielle status d.h.
ist der Straßenunterhalt bei der Gemeinde?
Grundsätzlich sind hier die Gemeinden verantwortlich. Seit der
Flurbereinigung Ende der 70er Jahre sind hier fast alle Feldwege in
die Verantwortung der Gemeinden übergegangen, private Feldwege sind
hier äußerst selten. Hier gibt es immer wieder mal ein politisches
Theater, wenn ein Feldweg, der über Gemeindegrenzen hinweg führt,
ausgebessert werden muss, und die beteiligten Gemeinden sich nicht
grün sind. Daran hält sich die örtliche Klatschpresse immer mehrere
Monate fest.

Wenn ich mir die Map Features ansehe, steht da bei unclassified unter
anderem folgendes:"(D: breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos
aneinander vorbei kommen)". Ich halte das außerorts für einfaches und
überwiegend zutreffendes Merkmal zur Unterscheidung zu
highway=track, da Feldwege meist einspurig ausgelegt sind, wobei die
Fahrbahnbreite dann kein "problemloses aneinander vorbeikommen"
gestattet.

Leider sind die Kategorien für die Straßen und Wege nicht einheitlich
durchstruckturiert. Zum einen wird verwaltungshirarchisch eingeordnet
(Bundes-, Landes-, Kreistraßen, usw.), zum anderen wird sich am
Ausbauzustand orientiert (siehe track und unclassified). Das führt
leider immer wieder zu Konflikten.

Grüße

René
Bernd Wurst
2008-08-12 08:44:39 UTC
Permalink
Hallo.
Leider sind die Kategorien fÃŒr die Straßen und Wege nicht einheitlich
durchstruckturiert. Zum einen wird verwaltungshirarchisch eingeordnet
(Bundes-, Landes-, Kreistraßen, usw.), zum anderen wird sich am
Ausbauzustand orientiert (siehe track und unclassified). Das fÃŒhrt
leider immer wieder zu Konflikten.
Hier seh ich einfach eine unzureichende Formulierung im Wiki.

track und unclassified nach Ausbauzustand zu unterscheiden ist ne witzige aber
eigentlich sinnlose Idee. In lÀndlichen Gebieten sind unclassified nicht
immer zweispurig gebaut, eher im Gegenteil. Wenn ich hier was zweispuriges
sehe, dann ist das mindestens ne Kreisstraße und bekommt ein tertiary.

IMHO ist ein highway=track *immer* fÃŒr allgemeinen Kraftverkehr gesperrt. Es
gibt immer Ausnahmen wie "Anlieger frei", aber wenn keinerlei Sperrung
existiert und der Weg weiterhin asphaltiert ist, ist es kein Feldweg. Also
auch kein Track.


Wir haben hier lokal die Vereinbarung getroffen, dass jede Wohnadresse ÃŒber
mindestens ein unclassified bzw. residential erreichbar sein muss.
Es gibt also auch keinen Einzel-Hof, der nur per track erreichbar ist.

Das deckt sich einerseits mit der Einstufung der Gemeindeverwaltung, denn
unclassified werden ausgebessert wenn sie kaputt sind und tracks werden
frÌhestens ausgebessert wenn man bei Schlaglöchern vom Fahrrad fallen wÌrde.
Eine Zufahrt zu einem Wohnhaus wird von der Gemeinde immer in Schuss gehalten,
ein Feldweg nicht wirklich.

Andererseits deckt es sich mit der intuitiven Einstufung aller mir bekannten
Routing-Anwendungen, die track grundsÀtzlich nur fÃŒr Fahrrad und FußgÀnger
erlauben und fÃŒr Autos nicht benutzen.

Gruß, Bernd
--
Aus dem WWW dringt niemand ein. Das internationale Datennetz heißt
Internet. WWW ist der Teil, in dem es Fickbildchen gibt.
- Andreas Riedel in de.comp.os.unix.linux.misc
René Falk
2008-08-12 09:59:36 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
Hallo.
Post by René Falk
Leider sind die Kategorien für die Straßen und Wege nicht
einheitlich durchstruckturiert. Zum einen wird
verwaltungshirarchisch eingeordnet (Bundes-, Landes-,
Kreistraßen, usw.), zum anderen wird sich am Ausbauzustand
orientiert (siehe track und unclassified). Das führt leider immer
wieder zu Konflikten.
Hier seh ich einfach eine unzureichende Formulierung im Wiki.
Genau, wobei ja auch auf German roads tagging steht:
"Diese Seite enthält Entscheidungshilfen für Tagging, die wesentlich
von der eigentlichen Bedeutung der Tags abweichen und sollte daher
nur mit Vorsicht benutzt werden!"
Post by Bernd Wurst
track und unclassified nach Ausbauzustand zu unterscheiden ist ne
witzige aber eigentlich sinnlose Idee. In ländlichen Gebieten sind
unclassified nicht immer zweispurig gebaut, eher im Gegenteil. Wenn
ich hier was zweispuriges sehe, dann ist das mindestens ne
Kreisstraße und bekommt ein tertiary.
Zweispurig ist auch nicht das Credo, sondern das problemlose
aneinander vorbeikommen. "Problemlos" ist natürlich eine schwammige
Definition. Ich habe das für mich so ausgelegt: Solange ich nicht in
den Rückwärtsgang schalten muss, die Fahrbahn komplett verlassen oder
am Straßenrand das Fahrzeug zum stehen bringen muss, sehe ich das
als "problemlos" an. Ein kurzer Schlenker über das Bankett (sofern
vorhanden) mit 2 Reifen ist für mich immer noch problemlos.
Post by Bernd Wurst
IMHO ist ein highway=track *immer* für allgemeinen Kraftverkehr
gesperrt. Es gibt immer Ausnahmen wie "Anlieger frei", aber wenn
keinerlei Sperrung existiert und der Weg weiterhin asphaltiert ist,
ist es kein Feldweg. Also auch kein Track.
Ganz entschiedener Wiederspruch. Sperrungen für den allgemeinen
Kraftverkehr sind hier Ausnahmen. In den 4 Gemeinden, wo ich mich auf
die Feldwege gestürzt habe, kenne ich bis jetzt nur 3 Fälle bei
Feldwegen davon, wobei dann in einem Fall das Verbot auch die
Fahrräder mit eingeschließt. Dann gibt es da noch ca. ein halbes
Dutzend Gatter, die in der Regel jedoch dauernd offen stehen und
überwiegend auch so vergammelt sind, das sie nicht geschlossen werden
können. Verbreitet ist eher eine Beschränkung nach Gewicht um den
Schwerlastverkehr auszuschließen. Asphalt bekommt man nur selten zu
sehen. Betonfahrspuren mit Grünstreifen in der Mitte sind die Regel.
Wobei der Grünstreifen auf manchen Wegen im Sommer oftmals ein
befahren mit normalen PKW physisch verhindert, weil das Grün dann
schon mal die Motorhaube an Höhe übertrifft, obwohl da keinerlei
Schild ist, was das befahren verbietet.
Post by Bernd Wurst
Wir haben hier lokal die Vereinbarung getroffen, dass jede
Wohnadresse über mindestens ein unclassified bzw. residential
erreichbar sein muss. Es gibt also auch keinen Einzel-Hof, der nur
per track erreichbar ist.
Das hieße hier Wege, die dem Ausbau nach tracktype=grade3 oder grade4
entsprechen, ein unclassified zu geben. Da würde ich eher noch mit
service arbeiten, wenn es sich um Zufahrten handelt.
Post by Bernd Wurst
Das deckt sich einerseits mit der Einstufung der
Gemeindeverwaltung, denn unclassified werden ausgebessert wenn sie
kaputt sind und tracks werden frühestens ausgebessert wenn man bei
Schlaglöchern vom Fahrrad fallen würde. Eine Zufahrt zu einem
Wohnhaus wird von der Gemeinde immer in Schuss gehalten, ein
Feldweg nicht wirklich.
Andererseits deckt es sich mit der intuitiven Einstufung aller mir
bekannten Routing-Anwendungen, die track grundsätzlich nur für
Fahrrad und Fußgänger erlauben und für Autos nicht benutzen.
Grüße

René
Bernd Wurst
2008-08-12 11:05:05 UTC
Permalink
Hallo.
Post by Bernd Wurst
IMHO ist ein highway=track *immer* fÃŒr allgemeinen Kraftverkehr
gesperrt. Es gibt immer Ausnahmen wie "Anlieger frei", aber wenn
keinerlei Sperrung existiert und der Weg weiterhin asphaltiert ist,
ist es kein Feldweg. Also auch kein Track.
Ganz entschiedener Wiederspruch. Sperrungen fÃŒr den allgemeinen
Kraftverkehr sind hier Ausnahmen.
Sicher? Sperrungen sind manchmal nicht explizit ausgeschildert, wenn an der
Beschaffenheit des Weges erkennbar ist, dass es sich nicht um eine Straße
handelt. Ein GrÃŒnstreifen in der Mitte ist so ein Erkennungszeichen.
Verbreitet ist eher eine BeschrÀnkung nach Gewicht  um den
Schwerlastverkehr auszuschließen. Asphalt bekommt man nur selten zu
sehen. Betonfahrspuren mit GrÃŒnstreifen in der Mitte sind die Regel.
Wir reden hier von Dingen, die in der Regelung LÀndersache sind und die von
Land zu Land auch bzgl. Haushalts-Budget völlig unterschiedliche gehandhabt
werden.

Im Land Ba-WÌ ist ein Befahren von Feldwegen mit motorisierten Fahrzeugen
nicht erlaubt. Ein Feldweg ist am Ausbauzustand erkennbar. Als Faustregel
gilt: Asphalt ist Straße, Schotter ist Feldweg. GrÃŒn in der Mitte ist
Feldweg.


Ich kenne aus eigener Erfahrung genau zwei FÀlle bei denen eine öffentliche
Straße (als Zufahrt zu einem oder mehreren HÀusern) nicht asphaltiert ist
(wohl aber sehr gut befestigt / geschottert).
Da dies aber wirklich fern ab von jedem Durchgangsverkehr ist, man mit einem
einzelnen Auto schon Angst um die Spiegel bekommen kann und daher wirklich
nur die Bewohner dort fahren möchten, halte ich das einfach fÌr eine
NachlÀssigkeit der Beschilderung. Es ist dadurch praktisch ein
Anlieger-Frei-Weg. Auch wenn es "meine" Regel sprengt, dort ist es halt
unclassified / unpaved, da es nicht gesperrt ist.
Wobei der GrÃŒnstreifen auf manchen Wegen im Sommer oftmals ein
befahren mit normalen PKW physisch verhindert, weil das GrÃŒn dann
schon mal die Motorhaube an Höhe Ìbertrifft, obwohl da keinerlei
Schild ist, was das befahren verbietet.
Und ÃŒber solche Wege werden bewohnte Adressen ganz offiziell erreicht? Der
Postbote hat ne Machete im Kofferraum oder fÀhrt GelÀndewagen?

So etwas gibt es hier in meiner Umgebung nicht. Hier haben die meisten Leute
Autos, mit dem sie ab und an fahren. Und Erschließung von BaugrundstÃŒcken ist
Aufgabe der Gemeinde, damit auch Unterhalt der betreffenden Wege (ggf. nur
bis zur GrundstÃŒcksgrenze).

Recherchiere doch mal, ob es in dem fÃŒr dich geltenden Landesgesetz nicht auch
eine Regelung gibt, die das Befahren von unbefestigten Wegen verbietet.


Kurze Anekdote: Bei uns wurde vor einigen Jahren die Aufstellung eines
Sperrschildes von der Gemeinde *abgelehnt*, weil es "offensichtlich" sei,
dass dieser Weg fÌr öffentlichen Kraftverkehr gesperrt sei. Leider kennt
dieses Gesetz kaum einer und daher wurde ein paar Jahre spÀter doch ein
Schild aufgestellt. In Ba-WÌ sind mittlerweile fast alle Feldwege
beschildert, weil eben kaum einer sich an dieses Gesetz hÀlt (weil es kaum
einer kennt).

Gruß, Bernd
--
Make something idiot proof and someone will make a better idiot.
René Falk
2008-08-12 12:17:37 UTC
Permalink
Post by René Falk
Wobei der Grünstreifen auf manchen Wegen im Sommer oftmals ein
befahren mit normalen PKW physisch verhindert, weil das Grün dann
schon mal die Motorhaube an Höhe übertrifft, obwohl da keinerlei
Schild ist, was das befahren verbietet.
Und über solche Wege werden bewohnte Adressen ganz offiziell
erreicht? Der Postbote hat ne Machete im Kofferraum oder fährt
Geländewagen?
Der Grünbewuchs ist je nachdem, wie viel Verkehr dort herrscht,
unterschiedlich hoch. Und ja, die Post hat auch Fahrzeuge mit
Schlechtwegefahrwerk. Die Gemeinden können hier unter bestimmten
Bedingungen solche "Grünpflege" auch auf die Anwohner abwälzen bzw.
eine Beteiligung der Anwohner fordern, ebenso wie die
Straßenreinigung. Das ist je nach Gemeinde unterschiedlich geregelt.
So etwas gibt es hier in meiner Umgebung nicht. Hier haben die
meisten Leute Autos, mit dem sie ab und an fahren. Und Erschließung
von Baugrundstücken ist Aufgabe der Gemeinde, damit auch Unterhalt
der betreffenden Wege (ggf. nur bis zur Grundstücksgrenze).
Recherchiere doch mal, ob es in dem für dich geltenden Landesgesetz
nicht auch eine Regelung gibt, die das Befahren von unbefestigten
Wegen verbietet.
Nach dem überfliegen des Straßen- und Wegegesetzes des Landes
Schleswig-Holsteins sieht das zusammengefasst in etwa so aus:

Die Feld- und Waldwege gehören zu den öffentlichen Straßen. Deren
Gebrauch ist der Widmung und Straßenverkehrsordnung entsprechend
jedermann gestattet. Sondernutzungen, wozu auch forst- und
landwirtschaftlicher Verkehr zählen, sind erlaubnispflichtig, sofern
die Widmung der Straße nicht entsprechend ist.

Nach dem Niedersächsisches Gesetz über den Wald und die
Landschaftsordnung (NWaldLG) scheint das dort ähnlich zu sein.

Grüße

René
Florian Lohoff
2008-08-12 12:47:43 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
Sicher? Sperrungen sind manchmal nicht explizit ausgeschildert, wenn an der
Beschaffenheit des Weges erkennbar ist, dass es sich nicht um eine Straße
handelt. Ein Grünstreifen in der Mitte ist so ein Erkennungszeichen.
Verbreitet ist eher eine Beschränkung nach Gewicht  um den
Schwerlastverkehr auszuschließen. Asphalt bekommt man nur selten zu
sehen. Betonfahrspuren mit Grünstreifen in der Mitte sind die Regel.
Wir reden hier von Dingen, die in der Regelung Ländersache sind und die von
Land zu Land auch bzgl. Haushalts-Budget völlig unterschiedliche gehandhabt
werden.
Im Land Ba-Wü ist ein Befahren von Feldwegen mit motorisierten Fahrzeugen
nicht erlaubt. Ein Feldweg ist am Ausbauzustand erkennbar. Als Faustregel
gilt: Asphalt ist Straße, Schotter ist Feldweg. Grün in der Mitte ist
Feldweg.
Hier habe ich reichlich gegenbeispiele aus meiner direkten umgebung.

Ich habe oeffentliche Straßen die keine Sackgassen sind mit Gruen in der
mitte und 2 "betonschienen" fuer die Raeder.

Ausserdem habe ich offizielle Straßen die keine Sackgassen sind, mehrere
Hoefe anbinden, ein offizielles Namensschild auf beiden seiten haben,
keine sperrungen und beschraenkungen und trotzdem "nur" geschottert.

Ich weiss aus meinem Urlaub der mal gerade 2 wochen alt ist das in
Daenemark ein grossteil des laendlichen raumes (auch durchgangsstraßen)
ausserhalb der bebauung nur geschottert sind.

Geschottert oder insgesamt die oberflaechenbeschaffenheit kann deshalb
kein kriterium fuer die klassifikation der Straße sein.

Ich gebe dir recht das es das oft ist, aber eben nicht immer ....

Flo
--
Florian Lohoff flo-BCn6idZOOBwdnm+***@public.gmane.org +49-171-2280134
Those who would give up a little freedom to get a little
security shall soon have neither - Benjamin Franklin
Tobias Hägele
2008-08-12 12:58:20 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
...
Ich kenne aus eigener Erfahrung genau zwei FÀlle bei denen eine öffentliche
Straße (als Zufahrt zu einem oder mehreren HÀusern) nicht asphaltiert ist
(wohl aber sehr gut befestigt / geschottert).
Da dies aber wirklich fern ab von jedem Durchgangsverkehr ist, man mit einem
einzelnen Auto schon Angst um die Spiegel bekommen kann und daher wirklich
nur die Bewohner dort fahren möchten, halte ich das einfach fÌr eine
NachlÀssigkeit der Beschilderung. Es ist dadurch praktisch ein
Anlieger-Frei-Weg. Auch wenn es "meine" Regel sprengt, dort ist es halt
unclassified / unpaved, da es nicht gesperrt ist.
ZufÀllig hier?:

http://www.informationfreeway.org/?lat=48.96824185010077&lon=9.710851634840642&zoom=14&layers=B000F000F


Das Gehöfft Glattenzainbach ist von Fichtenberg ,zu der Gemeinde gehört
es, aus nur ÃŒber einen zum Teil geschotterten Weg mit
GewichtsbeschrÀnkung aus zu erreichen, Ausweichen nur an entsprechenden
Buchten.

Da fÀllt mit ein, ich hab von der Straße noch ein Bild, passt zwar eher
in den "Verkehrszeichen abschaffen" Thread, da es die Folgen zeigt, wenn
eines der vorgeschlagenen Schilder Abgeschafft wird.
Aber im Hintergrund ist der Asphaltierte Teil des besagten Weges zu
sehen.
Torsten Leistikow
2008-08-12 15:10:29 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
Da dies
aber wirklich fern ab von jedem Durchgangsverkehr ist, man mit einem
einzelnen Auto schon Angst um die Spiegel bekommen kann und daher
wirklich nur die Bewohner dort fahren möchten, halte ich das einfach
für eine Nachlässigkeit der Beschilderung. Es ist dadurch praktisch
ein Anlieger-Frei-Weg. Auch wenn es "meine" Regel sprengt, dort ist
es halt unclassified / unpaved, da es nicht gesperrt ist.
Auch bei mir im Umland gibt es genug Wege, die deine Regel sprengen, so
dass ich inzwischen von dieser strikten Auslegung abgewichen bin. Das
(teilweise subjektive) Unterscheidungskriterium zwischen unclassified
und track ist fuer mich jetzt, ob der Weg von Kraftfahrzeugen allgemein
befahren werden darf und ob ich den Weg als fuer Nicht-Anlieger-Verkehr
geeignet ansehe.
Letztendlich muss man ja daran denken, dass basierend auf den Daten auch
navigiert werden soll. Und da muss man sich dann die Frage stellen, ob
auf diesem Weg ein Ortsfremder bei Dunkelheit und schlechtem Wetter
wuerde langfahren wollen. Wenn der Ausbauzustand des Weges mich daran
zweifeln laesst, dann tag ich das lieber nicht als classified.

Gruss
Torsten
Garry
2008-08-13 00:03:32 UTC
Permalink
Post by Bernd Wurst
Hallo.
Post by René Falk
Post by Bernd Wurst
IMHO ist ein highway=track *immer* für allgemeinen Kraftverkehr
gesperrt. Es gibt immer Ausnahmen wie "Anlieger frei", aber wenn
keinerlei Sperrung existiert und der Weg weiterhin asphaltiert ist,
ist es kein Feldweg. Also auch kein Track.
Ganz entschiedener Wiederspruch. Sperrungen für den allgemeinen
Kraftverkehr sind hier Ausnahmen.
Sicher? Sperrungen sind manchmal nicht explizit ausgeschildert, wenn an der
Beschaffenheit des Weges erkennbar ist, dass es sich nicht um eine Straße
handelt. Ein Grünstreifen in der Mitte ist so ein Erkennungszeichen.
Post by René Falk
Verbreitet ist eher eine Beschränkung nach Gewicht um den
Schwerlastverkehr auszuschließen. Asphalt bekommt man nur selten zu
sehen. Betonfahrspuren mit Grünstreifen in der Mitte sind die Regel.
Wir reden hier von Dingen, die in der Regelung Ländersache sind und die von
Land zu Land auch bzgl. Haushalts-Budget völlig unterschiedliche gehandhabt
werden.
Im Land Ba-Wü ist ein Befahren von Feldwegen mit motorisierten Fahrzeugen
nicht erlaubt. Ein Feldweg ist am Ausbauzustand erkennbar. Als Faustregel
gilt: Asphalt ist Straße, Schotter ist Feldweg. Grün in der Mitte ist
Feldweg.
Mag sein dass das in Württemberg so ist, in Baden definitiv nicht! Ich
kenn hier etliche unbefestigte
Wege (damit meine ich nicht die kurzen Zufahrtswege zu Waldparkplätzen)
die ganz offiziel befahren
werden dürfen und auch mit Wegweisern für den KFZ-Verkehr ausgeschildert
sind.
Post by Bernd Wurst
Ich kenne aus eigener Erfahrung genau zwei Fälle bei denen eine öffentliche
Straße (als Zufahrt zu einem oder mehreren Häusern) nicht asphaltiert ist
(wohl aber sehr gut befestigt / geschottert).
Da dies aber wirklich fern ab von jedem Durchgangsverkehr ist, man mit einem
einzelnen Auto schon Angst um die Spiegel bekommen kann und daher wirklich
nur die Bewohner dort fahren möchten, halte ich das einfach für eine
Nachlässigkeit der Beschilderung. Es ist dadurch praktisch ein
Anlieger-Frei-Weg. Auch wenn es "meine" Regel sprengt, dort ist es halt
unclassified / unpaved, da es nicht gesperrt ist.
In Weinbergen gibt es oft Wege die (ausser zur Erntezeit) nicht für den
öffentlichen Verkehr gesperrt
sind. Manche davon haben eine Art Durchfahrtscharackter da sie z.B. zu
touristischen (Burg, Aussichtspunkt,Kappelle,
Restaurant)Zielen führen. Diese sollten durch die Kombination
unclassified/track gegeneinander abgehoben
werden damit einem der Router nicht quer durch die steilen Weinberge
schickt .
Post by Bernd Wurst
So etwas gibt es hier in meiner Umgebung nicht. Hier haben die meisten Leute
Reisen bildet... :-)
Post by Bernd Wurst
Schild aufgestellt. In Ba-Wü sind mittlerweile fast alle Feldwege
beschildert, weil eben kaum einer sich an dieses Gesetz hält (weil es kaum
einer kennt).
Bitte keine Verallgemeinerungen über Gebiete die Du offenbar nur
partiell kennst!


Garry
qbert biker
2008-08-12 11:03:43 UTC
Permalink
-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 12 Aug 2008 10:25:33 +0200
Betreff: Re: [Talk-de] Unterschied: residential, unclassified, service
Wenn ich mir die Map Features ansehe, steht da bei unclassified unter
anderem folgendes:"(D: breit genug, dass zwei Fahrzeuge problemlos
aneinander vorbei kommen)". Ich halte das außerorts für einfaches und
überwiegend zutreffendes Merkmal zur Unterscheidung zu
highway=track, da Feldwege meist einspurig ausgelegt sind, wobei die
Fahrbahnbreite dann kein "problemloses aneinander vorbeikommen"
gestattet.
Nachdem dieser Part in MapFeatures von mir ist, kurz ein Kommentar dazu:
Die Idee dahinter war einfach, den Charakter dieser kleinen
Verbindungsstraßen zu beschreiben. Ich habe das auch absichtlich für
Deutschland eingegrenzt da es in anderen Ländern durchaus üblich
ist, dass richtige Verbindungsstraßen sehr schmal sind und man wirklich
nur noch an Ausweichstellen vorbei kommt.

Die idee war es, eine Hilfestellung zu geben, ohne gleich die Fahrbahn
mit dem Maßband ausmessen zu müssen ;) Trotzdem habe ich auch
selber schon schmaleren Straßen ein unclassified verpasst, weil die sonst
in keine Kategorie gepasst hätten. Ein schmales Teerband, das drei
kleine Orte verbindet, da passt nun mal unclassified IMHO am besten.
Leider sind die Kategorien für die Straßen und Wege nicht einheitlich
durchstruckturiert. Zum einen wird verwaltungshirarchisch eingeordnet
(Bundes-, Landes-, Kreistraßen, usw.), zum anderen wird sich am
Ausbauzustand orientiert (siehe track und unclassified). Das führt
leider immer wieder zu Konflikten.
Und da dreht sich die Diskussion im Kreis und das wird sie vermutlich
noch lange :(

Bis runter zur Bundesstraße ist das alles ja noch leicht zu verdauen,
aber wie secondary, tertiary und unclassified zu verwurschteln sind,
weiss inzwischen keiner mehr so genau , denk ich mal. Zudem ändern sich
die Texte dazu im Wiki auch des öfteren, so dass man nie weiss, zu
welcher Beschreibung was getagged wurde. Mit etwas Glück hat jemand
die Beschilderung aufgenommen und man weiss dann wenigstens exakt
den administrativen Typ, auch wenn der nicht immer mit Bedeutung
und Ausbau synchron ist.

Grüsse Hubert
--
GMX startet ShortView.de. Hier findest Du Leute mit Deinen Interessen!
Jetzt dabei sein: http://www.shortview.de/wasistshortview.php?mc=***@gmx
Lars Francke
2008-08-12 17:58:14 UTC
Permalink
Hallo,
Post by René Falk
Oh doch, genau solche schwarz auf weiß Schilder sind es. Du solltest
aber auch bedenken das solche Wege durchaus einen offiziellen Namen
haben können, ohne das Schilder dort stehen. Landwirtschaftliche
Fahrzeuge haben oft Überbreite und würden solche Schilder oftmals
abrasieren. Zumindest kenne ich ein paar solcher Feldwege, wo aus
diesem Grund in Zusammenhang mit Platzmangel neben dem Feldweg
(Gräben) auf eine Beschilderung verzichtet wurde. Spätestens wenn die
Schilder ein paar mal unsanft entfernt worden sind, verzichten viele
Gemeinden auf diese Beschilderung, natürlich nur, wenn dort keine
Gebäude am Weg stehen. Den Namen des Feldweges kannst Du dann in den
üblichen amtlichen Quellen finden.
Du/Ihr scheinst Dich - im Gegensatz zu mir - damit auszukennen. Ich
wuerde gerne bei meiner Stadt, Kreis, ...wie auch immer nachfragen ob
die Daten fuer mich haben, die ich benutzen darf.

Eine Sache davon sind die Namen der Feldwege. In einigen Karten sind
Namen eingezeichnet aber an den Wegen selbst steht nichts. Daher
wuerde mich interessieren was die "ueblichen amtlichen Quellen" in
diesem Falle sind. Mich interessieren vor allem Straßen- und ggf.
Gebietsverzeichnisse und irgendwas wo ich sehen kann wo die Grenzen
der jeweiligen Städte ueberhaupt sind. Vielleicht bin ich ja naiv aber
ich hätte erwartet sowas irgendwo zu finden, leider bisher ohne
Erfolg.

Ueber ein paar Hinweise, Stichwörter oder ähnliches wäre ich dankbar
damit ich hier mal zum zuständigen Amt stiefeln kann und dann auch
halbwegs weiß wovon ich rede ;-)

Vielen Dank.
René Falk
2008-08-12 22:09:44 UTC
Permalink
Post by Lars Francke
Ueber ein paar Hinweise, Stichwörter oder ähnliches wäre ich
dankbar damit ich hier mal zum zuständigen Amt stiefeln kann und
dann auch halbwegs weiß wovon ich rede ;-)
Von Bundesland zu Bundesland ist es verschieden. In Schleswig-Holstein
müssen die Gemeinden ein Straßenverzeichnis führen, welches für
Otto-Normalo einsehbar sein soll. Frag mich aber nicht nach
eventuellen Gebühren.

Grüße

René
Henry Loenwind
2008-08-14 06:38:44 UTC
Permalink
Post by Lars Francke
Ueber ein paar Hinweise, Stichwörter oder ähnliches wäre ich dankbar
damit ich hier mal zum zuständigen Amt stiefeln kann und dann auch
Kleiner Ti noch: Wenn Du keine mit unserer Lizenz vereinbarbare Quelle
findest, kanst Du Einzelabfragen machen, d.h. Dir von wem-auch-immer den
Namen einer einzelnen Straße sagen lassen. Da ein einzelner Datensatz
keine Datenbank sein kann, ist er auch nicht vom Datenbankrecht geschützt.

cu
Henry
Garry
2008-08-12 00:51:09 UTC
Permalink
Post by Florian Lohoff
So handhabe ich das auch - Alles was ausserhalb ist und mehr oder minder
ohne fahrbahnmarkierungen ist bei mir Unclassified. Wenn es innerorts
ist es residential und ansonsten K... -> tertiary, Lxxx ->
secondary, Bxxx -> primary, Axxx -> motorway.
Das "highway" nicht für die verwaltungstechnische Kategoriesierung
verwendet ist hier eigentlich
allgemein anerkannt, Du solltest dringend Deine Einstufungen überdenken
- Kreisstrassen gibt
es auch in autobahnänlichem ausgebauten Zustand mit sehr hohen
Verkehrsaufkommen - da
ist "tertiary" ziemlich daneben...

Garry
Florian Lohoff
2008-08-12 06:58:21 UTC
Permalink
Post by Garry
Das "highway" nicht für die verwaltungstechnische Kategoriesierung
verwendet ist hier eigentlich
allgemein anerkannt, Du solltest dringend Deine Einstufungen überdenken
- Kreisstrassen gibt
es auch in autobahnänlichem ausgebauten Zustand mit sehr hohen
Verkehrsaufkommen - da
ist "tertiary" ziemlich daneben...
Im Kreis Guetersloh definitiv nicht. Und auch aus den benachbarten
Kreisen Warendorf, Soest, Paderborn kenn ich ebenfalls kein Beispiel.

http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Germany_roads_tagging

left eine heraufstufung zu secondary nahe so weit die bedeutung es
zulaesst. Ich kenne aber keine solche Straße.

Flo
--
Florian Lohoff flo-BCn6idZOOBwdnm+***@public.gmane.org +49-171-2280134
Those who would give up a little freedom to get a little
security shall soon have neither - Benjamin Franklin
Garry
2008-08-12 23:26:34 UTC
Permalink
Post by Florian Lohoff
Post by Garry
Das "highway" nicht für die verwaltungstechnische Kategoriesierung
verwendet ist hier eigentlich
allgemein anerkannt, Du solltest dringend Deine Einstufungen überdenken
- Kreisstrassen gibt
es auch in autobahnänlichem ausgebauten Zustand mit sehr hohen
Verkehrsaufkommen - da
ist "tertiary" ziemlich daneben...
Im Kreis Guetersloh definitiv nicht. Und auch aus den benachbarten
Kreisen Warendorf, Soest, Paderborn kenn ich ebenfalls kein Beispiel.
http://wiki.openstreetmap.org/index.php/De:Germany_roads_tagging
left eine heraufstufung zu secondary nahe so weit die bedeutung es
zulaesst. Ich kenne aber keine solche Straße.
OK, Beispiel für Dich - die Südtangente in Karlsruhe ist in diesem
Bereich eine Kreisstrasse.
http://informationfreeway.org/?lat=48.99214920122973&lon=8.420117461825528&zoom=16&layers=0000F0B0F

und hat wohl neben der Autobahn so ziemlich das höchste
Verkehrsaufkommen in Karlsruhe da hierüber die Lücke
der A8 zwischen BW und RP/Saarland "aufgefüllt" wird.

Garry
Henry Loenwind
2008-08-12 18:20:38 UTC
Permalink
Post by Florian Lohoff
Post by Henry Loenwind
Das ist eigentlich ganz einfach... <scnr>
Das einzige problem was hier nicht reinpasst ist highway=track,
tracktype=grade1 - was ja auch asphaltiert ist also in meiner definition
= unclassified ist. Jedoch waere fuer mich die unterscheidung das ein
track typischerweise keinen namen hat d.h. eher inoffiziellen/privaten
character hat, meist auch verbunden mit belagwechseln von schotter zu
asphalt und zurueck - bisher habe ich das aber nicht verwendet.
Naja, ich gehe hier danach, ob es eine Straße oder ein Feld-/Waldweg
ist. Und bis jetzt ist mir persönlich nichts untergekommen, das ich
nicht nach diesem Schema einordnen hätte können.

So gibt es hier den Sonnenweg, asphaltiert und breit genug für 2 PKW
(grade=rollberlades). Aber keine Straße, sondern ein Waldweg. Von der
Ausschilderung mal abgesehen, merkt man es ihm auch an, wenn man
dasteht: anderes Profil, anderer Asphalttyp, andere Schultern, etc.

Wo ich mehr Problem habe ist bei einem Weg hier in der Gegend zwischen
track/grade5 und path/width=1m. Von der Ausschilderung wäre es ein
Forstweg, aber die Breite ist teilweise bei nur einem Meter und
surface=festgetrampelter Waldboden, roots=many... ;)

cu
Henry
s***@public.gmane.org
2008-08-12 19:35:10 UTC
Permalink
-----Original Message-----
Date: Tue, 12 Aug 2008 20:20:38 +0200
Subject: Re: [Talk-de] Unterschied: residential, unclassified, service
Wo ich mehr Problem habe ist bei einem Weg hier in der Gegend zwischen
track/grade5 und path/width=1m. Von der Ausschilderung wäre es ein
Forstweg, aber die Breite ist teilweise bei nur einem Meter und
surface=festgetrampelter Waldboden, roots=many... ;)
cu
Henry
Wenn der Bauer nicht mehr mit dem Trecker bzw. der Förster nicht mehr
mit seinem Golf Country durchpasst ist es imho ein 'path' und kein
'Wirtschaftsweg' mehr :)

--
Mario
Henry Loenwind
2008-08-14 06:24:35 UTC
Permalink
Post by s***@public.gmane.org
Wenn der Bauer nicht mehr mit dem Trecker bzw. der Förster nicht mehr
mit seinem Golf Country durchpasst ist es imho ein 'path' und kein
'Wirtschaftsweg' mehr :)
Naja, "durchkommen" ist bei unserem Wald so eine Sache. Solange es flach
ist, könnte ich hier mit meinem Sportwagen quer durch den Wald fahren.
d.h. Baumabstand ist bei durchschnittlich 2,5m, Bodenbewuchs nur dort,
wo Sonne einfällt...

cu
Henry
Garry
2008-08-12 00:44:50 UTC
Permalink
Post by Henry Loenwind
Ein Problemfall sind Straßen in Industrie- und Gewerbegebieten. In
Ermangelung eines spezellen Typs tagge ich diese auch einfach als
unclassified. Es wäre schön wenn es ein Tag für
unclassifed-ohne-Durchfahrtcharakter gäbe.
Warum nicht residential? Da wohnt halt statt Family X die Firma Y :-)
Post by Henry Loenwind
An dieser Stelle noch ein Wort zu tertiary: In Gegendenden in denen es
Kreisstraßen gibt, empfehle ich wirklich nur diese zu zu taggen. Das
Passt so pauschal nicht - hier gibt es Kreisstrassen die
"Stadtautobahnen" sind.
Post by Henry Loenwind
sind dann übrigens meist mehr als man denkt, schließlich sind
Kreisstraßen nicht als solche ausgeschldert - im Gegensatz zu z.B.
Autobahnen, die übersieht man nicht so leicht. In Großstädten braucht es
etwas mehr Kreativiät und Fingerspitzengefühl.
Kreisstrassen lassen sich (häufig?)gut an den kleinen Schildchen am
Strassenrand erkennen
die mit K???? beschriftet sind.


Garry
René Falk
2008-08-12 08:29:05 UTC
Permalink
Post by Garry
Kreisstrassen lassen sich (häufig?)gut an den kleinen Schildchen am
Strassenrand erkennen
die mit K???? beschriftet sind.
Innerstädtisch wirst Du die selten finden.

Grüße

René
Garry
2008-08-12 23:33:41 UTC
Permalink
Post by René Falk
Post by Garry
die mit K???? beschriftet sind.
Innerstädtisch wirst Du die selten finden.
Werde ich nochmal darauf achten - ich meine in irgeneiner Form findet
man auch innerstädtisch die Bezeichnung.

Garry
Mario Salvini
2008-08-13 16:32:35 UTC
Permalink
Post by René Falk
Post by Garry
Kreisstrassen lassen sich (häufig?)gut an den kleinen Schildchen am
Strassenrand erkennen
die mit K???? beschriftet sind.
Innerstädtisch wirst Du die selten finden.
Grüße
René
könnt drauf an, was du unter innerstädtisch verstehst.
Also hier bei mir in der Gegend fließen viele Kreisstraßen durch alles
von "hamlet" hoch bis in "city"s (auch wenn ich gestehe, dass sie eher
aus den cities rausfließen, als hindurch ;) )

Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Kreisstraße sagt nur was
drüber aus, wer der Bauträger war, und nichts über die Art und
Wichtigkeit der Nutzung.

hier in meiner Gegend gibts
von
Kreisstraße als große umgehunngsstraße zum Verbinden von Bundestraßen
(--> highway=secondary )
bis
Kreisstraße die mitten in der Pampa zu einem Wasserwerk führt mit
Verbindungscharackter nahe NULL (--> highway=unclassified)

Erfasst die Kreis, Landes-, Bundesstraßen in Relations wenn ihr mögt
oder setzt ref=* , aber versucht sie bitte nicht pauschal in
irgendwelche highway-Klassen zu drücken.

Ich hab vor Monaten mal versucht die Klassifizierung allgemeiner zu
beschreiben

PRIMARY = ÜBERregionaler Verkehr, z.B. Fernverkehrnetz
SECONDARY = ZWISCHENregionaler Verkehr, z.B. Hinführung zum Fernnetz
bzw. Erfassung der nicht vom Fernnetz abgedeckten Flächen
TERTIARY = INNERregionaler Verkehr, z.B. Straßen mit Verbindungscharackter

ich wende diese Methode auch beim Mappen an und ich glaube die Realität
damit sehr gut zu erfassen...

--
Mario
Garry
2008-08-13 18:26:37 UTC
Permalink
Post by Mario Salvini
Post by René Falk
Post by Garry
Kreisstrassen lassen sich (häufig?)gut an den kleinen Schildchen am
Strassenrand erkennen
die mit K???? beschriftet sind.
Innerstädtisch wirst Du die selten finden.
Grüße
René
könnt drauf an, was du unter innerstädtisch verstehst.
Also hier bei mir in der Gegend fließen viele Kreisstraßen durch alles
von "hamlet" hoch bis in "city"s (auch wenn ich gestehe, dass sie eher
aus den cities rausfließen, als hindurch ;) )
Es ging um diese kleinen Tafeln auf denen zu lesen ist um welche Strasse
es sich handelt, nicht die
Strasse an sich!
Post by Mario Salvini
Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Kreisstraße sagt nur was
drüber aus, wer der Bauträger war, und nichts über die Art und
Wichtigkeit der Nutzung.
So ganz pauschal kann man das auch wieder nicht sagen - eine
Kreisstrassen sollte immer
mindestens eine tertiary sein (kann aber auch bis hin zur "trunk"
ausgebaut sein).

Das gleiche gilt für Landestrassen (Staatsstrasse für unsere bayrischen
Freunde...).
Bundesstrassen sollten kaum unter Secondary zu finden sein - werden sie
in der Regel vom Bund
deshalb finanziert weil sie eine Gewisse Fernstrassenbedeutung haben.

Garry
René Falk
2008-08-13 21:53:20 UTC
Permalink
Post by Mario Salvini
könnt drauf an, was du unter innerstädtisch verstehst.
Also hier bei mir in der Gegend fließen viele Kreisstraßen durch
alles von "hamlet" hoch bis in "city"s (auch wenn ich gestehe, dass
sie eher aus den cities rausfließen, als hindurch ;) )
Du hast mich missverstanden.
Ich meinte nicht, das es innerstädtisch keine Kreisstraßen gibt,
sondern das man die netten Schilder mit dem K XX selten
innerstädtisch findet.

Grüße

René
Lars Francke
2008-08-12 18:09:15 UTC
Permalink
Huhu,

nochmals vielen Dank fuer all die Antworten. Was ich jetzt weiß ist,
dass es jeder so macht wie er meint es sei richtig und es gibt keinen
Konsens. Dann brauche ich ja kein schlechtes Gewissen zu haben wenn
ich es auch so mache wie ich denke.

Aber nochmal als Diskussionsgrundlage ein paar Bilder und die Frage
was Ihr daraus machen wuerdet:

Beispiel 1:
http://openstreetmap.org/?lat=53.67456&lon=9.69938&zoom=17&layers=0B0FTF
("In de Bög")

Beschilderung an der Einfahrt:
Loading Image...
Und der Weg direkt daneben:
Loading Image...

Ich habe den Weg als acces=no, bicycle=yes, foot=yes,
agricultural=yes, highway=track, tracktype=grade2 getagged.

Eine Ecke weiter sieht der Weg so aus:
Loading Image...
da habe ich dann tracktype=grade3 genommen

Noch eine Ecke weiter:
Loading Image...
tracktype=grade4 - auch wenn es hier vielleicht nicht so aussieht, man
kann da gehen und es waren deutliche Spuren

Aber...die letzte Ecke:
Loading Image...
tracktype=grade5. Auch hier sieht man es wieder nicht aber am Boden
waren eindeutige Spuren, dass da ab und an Trecker längsfahren und am
Ende des "Weges" war dann auch ein Gatter auf eine Wiese.

Der gesamte Weg wird eindeutig ausschließlich fuer die Landwirtschaft
und vielleicht zum Hund ausfuehren verwendet, es geht sonst nichts ab.

Ich bereite grad mal ein zweites Beispiel vor - aber ich freue mich
ueber jeden Hinweis/Kommentar wie Ihr vorgehen wuerdet.

Gruß,
Lars
Lars Francke
2008-08-12 18:46:28 UTC
Permalink
Beispiel 2:
http://openstreetmap.org/?lat=53.67983&lon=9.7015&zoom=17&layers=0B0FTF
("Kleine Twiete" ab Kreuzung Franz-Kruckenberg-Straße, Richtung Osten)

Loading Image...

highway=unclassified steht dran (nicht von mir).
Die Straße benutzt aber niemand zum durchfahren oder abkuerzen
(Richtung Große Twiete), selbst landwirtschaftlich wird sie kaum
benutzt. Ich kenne dort nur Fußgänger, Hunde und Radfahrer :)
Wäre fuer mich eher ein Track/grade1 oder so, es gibt aber keinerlei
Restriktionen.

Nächste Ecke (Richtung Osten)
Beschilderung: Loading Image...
So siehts aus: Loading Image...

Ist als track/grade1 getaggt (die Relation fuer den Ochsenweg und die
Beschränkungen fehlen noch, habe diesen Teil noch nicht bearbeitet).
Aber auch hier noch beinahe ausschließlich Fußgänger und Co.
Von den anderen Seiten ist es genauso beschildert.

Der ganze Weg wird sowohl landwirtschaftlich als auch zur
"Naherholung" als auch zur Durchfahrt fuer Fahrräder von Uetersen nach
Tornesch genutzt.

Beispiel 3:
http://openstreetmap.org/?lat=53.68496&lon=9.70442&zoom=17&layers=0B0FTF
(es geht um diesen kleinen Weg durch den Wald östlich vom Esinger
Steinweg, das mache ich grad neu und das ist so wie es da ist auch
nicht ganz richtig)

So siehts da aus:
Loading Image...
Das einzige Schild vorne ist ein "Pferde verboten" (also kein fahrrad
verboten oder fußwegschild o.ä.). Im ganzen Bereich sind Schilder
aufgestellt mit Informationen ueber Flora und Fauna, die Wege scheinen
also "legal" zu sein ;-)

Der Weg wird zu 50:50 von Fahrradfahren (sowohl um vom Esinger
Steinweg nach Tornesch zu kommen als auch Freizeitmäßig) und
Fußgängern benutzt.

Auf der anderen Seite endet der Pfad an der Kleinen Twiete (wie oben
beschrieben), die fuer Fahrrad frei ist, fuer Autos und Co. aber zu
(Schild ist oben) aber von dieser Seite aus ist kein Schild, dass
Pferde verboten sind.... nicht, dass das ziemlich egal wäre weil da eh
niemand durchreitet aber wie wäre so ein Fall theoretisch zu taggen?
Oder aber ist das durch die Schildkombination
(http://img293.imageshack.us/done.php?l=img293/9527/dscf6242cc1.jpg)
eh verboten?
Dieser Weg ist als footway markiert, ich wuerde es eher allgemein path
nennen und dann foot und bicycle auf yes setzen. Oder ist das einfach
vollkommen egal?

Ich weiß...alles nicht ganz einfach und auch Haarspalterei aber was
man nicht alles tut um sich von der Arbeit abzuhalten ;-)
s***@public.gmane.org
2008-08-12 19:55:32 UTC
Permalink
-----Original Message-----
Date: Tue, 12 Aug 2008 20:46:28 +0200
Subject: Re: [Talk-de] Unterschied: residential, unclassified, service
http://openstreetmap.org/?lat=53.68496&lon=9.70442&zoom=17&layers=0B0FTF
(es geht um diesen kleinen Weg durch den Wald östlich vom Esinger
Steinweg, das mache ich grad neu und das ist so wie es da ist auch
nicht ganz richtig)
http://img515.imageshack.us/done.php?l=img515/6797/dscf6259zw6.jpg Das
einzige Schild vorne ist ein "Pferde verboten" (also kein fahrrad
verboten oder fußwegschild o.ä.). Im ganzen Bereich sind Schilder
aufgestellt mit Informationen ueber Flora und Fauna, die Wege scheinen
also "legal" zu sein ;-)
Der Weg wird zu 50:50 von Fahrradfahren (sowohl um vom Esinger
Steinweg nach Tornesch zu kommen als auch Freizeitmäßig) und
Fußgängern benutzt.
Auf der anderen Seite endet der Pfad an der Kleinen Twiete (wie oben
beschrieben), die fuer Fahrrad frei ist, fuer Autos und Co. aber zu
(Schild ist oben) aber von dieser Seite aus ist kein Schild, dass
Pferde verboten sind.... nicht, dass das ziemlich egal wäre weil da eh
niemand durchreitet aber wie wäre so ein Fall theoretisch zu taggen?
Oder aber ist das durch die Schildkombination
(http://img293.imageshack.us/done.php?l=img293/9527/dscf6242cc1.jpg)
eh verboten?
Dieser Weg ist als footway markiert, ich wuerde es eher allgemein path
nennen und dann foot und bicycle auf yes setzen. Oder ist das einfach
vollkommen egal?
Ich weiß...alles nicht ganz einfach und auch Haarspalterei aber was
man nicht alles tut um sich von der Arbeit abzuhalten ;-)
so lange da kein blaues schild für fussgänger, radfahrer (und/oder
kombinationen davon) ist kein footway (footway impliziert ein
foot=designated).
Ich würde ihn auch als 'path' taggen (vielleicht mit foot,bicycle == yes
) und auf jeden Fall mit horse == no (vom Zustand her is der Weg nämlich
eigentlich ideal zum Reiten, also für Reiter bestimmt interessant zu
wissen, dass sie da nicht lang dürfen)

--
 Mario
Martin Simon
2008-08-12 22:28:50 UTC
Permalink
Post by s***@public.gmane.org
so lange da kein blaues schild für fussgänger, radfahrer (und/oder
kombinationen davon) ist kein footway (footway impliziert ein
foot=designated).
Ich würde ihn auch als 'path' taggen (vielleicht mit foot,bicycle == yes
) und auf jeden Fall mit horse == no (vom Zustand her is der Weg nämlich
eigentlich ideal zum Reiten, also für Reiter bestimmt interessant zu
wissen, dass sie da nicht lang dürfen)
Sorry, ich halte es für falsch, jetzt, wo highway=path aufgetaucht
ist, so zu tun, als seien plötzlich alle zuvor getaggten
highway=footway eine Abkürzung für highway=path, foot=designated.(und
damit blaues-Schild-Fußwege)

Das ist definitiv nicht der Fall, allein schon deshalb, weil es vorher
für Trampelpfade im Wald keine Alternative zu footway gab.

MfG,
Martin
Andreas Pothe
2008-08-13 05:49:58 UTC
Permalink
Post by Martin Simon
Das ist definitiv nicht der Fall, allein schon deshalb, weil es vorher
für Trampelpfade im Wald keine Alternative zu footway gab.
Ja, mir ist bekannt (und ich bin ja auch für diese Maxime), dass wir nicht
für Renderer mappen. Wenn aber highway=path nicht gerendert wird(*), mappe
ich das vorläufig weiterhin als footway. Weil ich sonst einfach nicht
sehen kann, ob der Weg bereits existiert oder ich ihn noch erfassen muss.
Sobald aber hier ordnungsgemäß gerendert wird(*), würde ich mir auch die
Arbeit machen, und entsprechende, mir bekannte, Wege umtaggen.

(*) Osmarender tut das ja schon, Mapnik noch nicht. Für mich relevant ist
die Generierung für mein Garmin - hier habe ich aber noch nicht geschaut,
ob da der Path dargestellt wird (ja, ich habe einen Weg, anhand dessen ich
das kontrollieren kann).

CU
Andreas
Alexander Schulze
2008-08-13 08:15:04 UTC
Permalink
Hi,

also wenn ich nach dem Wiki gehe, dann ist doch highway=footway
eigentlich nur zu verwenden wenn auch nen blaues Schild da ist.
Ansonsten hatte ich die wege als highway=path getaggt.
Da diese dann aber nicht gerendert (Mapnik) bin ich dazu übergangen und
habe im städtischen Bereich die Fußwege die befestigt sind (kein Blaues
Schild) als highway=footway zu taggen. path verwende ich dann nur bei
unbefestigten Wegen in Parkanlagen, Trampelpfade und so.

Paßt das so einigermaßen?
Post by Andreas Pothe
(*) Osmarender tut das ja schon, Mapnik noch nicht. Für mich relevant ist
die Generierung für mein Garmin - hier habe ich aber noch nicht geschaut,
ob da der Path dargestellt wird (ja, ich habe einen Weg, anhand dessen ich
das kontrollieren kann).
Was daran doof ist, dass es bei mir einige highway=path gibt (0,5-1m
breit; unbefestigt) die auch nen Namen haben. Bei Mapnik steht dann
einfach der Name da. Sieht ziemlich blöd aus.

Wird der Mapnik-Renderer dahingehend angepaßt?

Alex
mariner
2008-08-13 11:10:13 UTC
Permalink
Post by Alexander Schulze
Was daran doof ist, dass es bei mir einige highway=path gibt (0,5-1m
breit; unbefestigt) die auch nen Namen haben. Bei Mapnik steht dann
einfach der Name da. Sieht ziemlich blöd aus.
Wird der Mapnik-Renderer dahingehend angepaßt?
Bisher scheint hierfür keine rule eingepflegt zu sein. Habe ein Ticket
eröffnet, mal schauen was passiert:
http://trac.openstreetmap.org/ticket/1112

cheers, mariner
Christoph Eckert
2008-08-13 18:37:17 UTC
Permalink
Moin,
Post by Alexander Schulze
also wenn ich nach dem Wiki gehe, dann ist doch highway=footway
eigentlich nur zu verwenden wenn auch nen blaues Schild da ist.
Geschmackssache. Ich mache alles als Footway, was befestigt ist und vorrangig
von Fußgängern benutzt zu werden scheint. Pfade sind für mich Trampelpfade,
unbefestigte Wanderwege und so weiter.

Und schon sind wir wieder mittendrin in der Diskussion nach was wir jetzt
taggen sollen ;-) .
Post by Alexander Schulze
Ansonsten hatte ich die wege als highway=path getaggt.
Da diese dann aber nicht gerendert (Mapnik) bin ich dazu übergangen und
habe im städtischen Bereich die Fußwege die befestigt sind (kein Blaues
Schild) als highway=footway zu taggen. path verwende ich dann nur bei
unbefestigten Wegen in Parkanlagen, Trampelpfade und so.
Paßt das so einigermaßen?
Sieht nicht komplett daneben aus. Allerdings sollte erstmal Mapnik angepasst
werden.
Post by Alexander Schulze
Post by Andreas Pothe
(*) Osmarender tut das ja schon, Mapnik noch nicht. Für mich relevant ist
die Generierung für mein Garmin - hier habe ich aber noch nicht geschaut,
ob da der Path dargestellt wird (ja, ich habe einen Weg, anhand dessen
ich das kontrollieren kann).
Soweit ich weiß sind Pfade inzwischen in Carstens Garminkarten 'drin. Falls Du
die Karten selber baust kannst Du es ja sowieso selber steuern.
Post by Alexander Schulze
Was daran doof ist, dass es bei mir einige highway=path gibt (0,5-1m
breit; unbefestigt) die auch nen Namen haben. Bei Mapnik steht dann
einfach der Name da. Sieht ziemlich blöd aus.
Wird der Mapnik-Renderer dahingehend angepaßt?
Klingt zumindest wünschenswert ;-) .

Beste Grüße,

ce
Torsten Leistikow
2008-08-12 18:52:20 UTC
Permalink
Im Prinzip sehe ich bei deinen Eintraegen keine Widersprueche zu meiner
Sicht der Dinge. Ich selber haette wahrscheinlich weniger detailliert
gemapped, so genaue Aufzeichnungen mache ich mir unterwegs meist nicht.

Macht es Sinn, fuer so einen Feldweg vier unterschiedliche Markierungen
fuer die einzelnen Abschnitte zu waehlen? Kann der Zustand z.T. in zwei
Monaten nicht schon ganz anders aussehen?

Vom Photo her haette ich den letzten Abschnitt wahrscheinlich gar nicht
mehr eingezeichnet, solange man ihn nicht als Verbindung zu einem
anderen Weg nutzen kann. Das kommt bei mir aber alleine daher, dass ich
recht viel Waldwege abgefahren bin. Die fangen typischerweise als
erkennbarer Weg an und enden dann irgendwann damit, dass man nurnoch
eine einzelne Spur von einem Forstfahrzeug hat. Da muss man irgendwann
einfach mal die Entscheidung faellen, dass das einfach kein
eintragungswuerdiger Weg mehr ist. Denn sonst wuerde man den Wald vor
lauter Wegen nicht mehr sehen koennen.

Nebenbeibemerkt: Ein Forstmensch, mit dem ich mich neulich bei einer
Erkundungstour unterhalten habe, unterschied im Wald zwischen Wegen
(mehr oder minder erkennbar befestigt, fuer jeden zugaenglich) und
Schneisen (mehr oder minder haeufig benutzte Fahrspuren, wo nicht
Forst-Menschen eigentlich nichts zu suchen haetten).

Gruss
Torsten
Lars Francke
2008-08-12 18:59:12 UTC
Permalink
Post by Torsten Leistikow
Macht es Sinn, fuer so einen Feldweg vier unterschiedliche Markierungen
fuer die einzelnen Abschnitte zu waehlen? Kann der Zustand z.T. in zwei
Monaten nicht schon ganz anders aussehen?
Das (so detailliert) habe ich nur gemacht weil es mein erster Feldweg
- oder wie ich jetzt erfahre: meine erste Schneise - war und er zur
Diskussion passte ;-) Wieder so detailliert werde ich es sicher nicht
machen.
Abgesehen davon habe ich ernsthaft probiert ueber irgendeinen Weg an
die Pinnau zu kommen....bisher ohne Erfolg.

Und Notizen mache ich mir auch kaum, ich mache aber recht viele Fotos,
das klappt sehr gut mit JOSM und der Zuordnung später.
René Falk
2008-08-12 22:18:56 UTC
Permalink
Post by Torsten Leistikow
Nebenbeibemerkt: Ein Forstmensch, mit dem ich mich neulich bei
einer Erkundungstour unterhalten habe, unterschied im Wald zwischen
Wegen (mehr oder minder erkennbar befestigt, fuer jeden
zugaenglich) und Schneisen (mehr oder minder haeufig benutzte
Fahrspuren, wo nicht Forst-Menschen eigentlich nichts zu suchen
haetten).
Da hat er recht. In Wäldern dürfen sich Nicht-Forst-oder-Jägerleute
nur auf befestigten Wegen bewegen. OK, Soldaten dürfen das in
bestimmten Gebieten auch. Das blöde ist nur, das man nicht immer
einwandfrei erkennen kann, ob befestigt oder nicht.

Grüße

René
Mario Salvini
2008-08-13 16:13:21 UTC
Permalink
Post by René Falk
Post by Torsten Leistikow
Nebenbeibemerkt: Ein Forstmensch, mit dem ich mich neulich bei
einer Erkundungstour unterhalten habe, unterschied im Wald zwischen
Wegen (mehr oder minder erkennbar befestigt, fuer jeden
zugaenglich) und Schneisen (mehr oder minder haeufig benutzte
Fahrspuren, wo nicht Forst-Menschen eigentlich nichts zu suchen
haetten).
Da hat er recht. In Wäldern dürfen sich Nicht-Forst-oder-Jägerleute
nur auf befestigten Wegen bewegen. OK, Soldaten dürfen das in
bestimmten Gebieten auch. Das blöde ist nur, das man nicht immer
einwandfrei erkennen kann, ob befestigt oder nicht.
Grüße
René
AFAIK darf man - sofern keine kommunalen Gesetze es verbieten - in
deutschen öffentlichen Wäldern beliebig quer-feld-ein gehen. Auch wenn
Förster und Jäger das naturgemäß gerne anders hätten ;)

--
Mario
Torsten Leistikow
2008-08-13 16:44:18 UTC
Permalink
Post by Mario Salvini
AFAIK darf man - sofern keine kommunalen Gesetze es verbieten - in
deutschen öffentlichen Wäldern beliebig quer-feld-ein gehen. Auch
wenn Förster und Jäger das naturgemäß gerne anders hätten ;)
In dem speziellen Fall kann es noch einen Unterschied machen, dass der
Wald im Privatbesitz ist (auch wenn da kein extra Schild dran steht).
Der Mensch meinte, dass der Besitzer per Gesetz verpflichtet ist, die
Benutzung der Wege zu gestatten, aber halt eben auch nur der Wege.

Das ist absolut nicht mein Thema, also gebe ich einfach mal so wieder,
was mir erzaehlt wurde. Der Mensch wollte mich uebrigens nicht
verscheuchen, wir hatten einfach so ein paar Unterhaltungen, weil wir
uns beim Abfahren des Waldes mehrfach begegnet sind.

Gruss
Torsten
Bernd Wurst
2008-08-13 17:56:10 UTC
Permalink
Hallo.
Post by Torsten Leistikow
Post by Mario Salvini
AFAIK darf man - sofern keine kommunalen Gesetze es verbieten - in
deutschen öffentlichen Wäldern beliebig quer-feld-ein gehen. Auch
wenn Förster und Jäger das naturgemäß gerne anders hätten ;)
Das ist richtig, aber gilt nur für "gehen" im Sinne von nicht-fahren.
Fahrradfahren ist nur auf Wegen gestattet, motorisierter Verkehr wird oft per
Beschilderung ausgeschlossen.
Post by Torsten Leistikow
In dem speziellen Fall kann es noch einen Unterschied machen, dass der
Wald im Privatbesitz ist (auch wenn da kein extra Schild dran steht).
Nein, macht keinen Unterschied.
Post by Torsten Leistikow
Der Mensch meinte, dass der Besitzer per Gesetz verpflichtet ist, die
Benutzung der Wege zu gestatten, aber halt eben auch nur der Wege.
Da muss man differenzieren. Es war hier schon mehrfacht Thema und es ist
offensichtlich stark regional unterschiedlich.

Wenn die Wege im Wald öffentlicher Boden sind, dann darf der Besitzer des
angrenzenden Waldes selbstverständlich nicht den Weg ohne Grund versperren
(Grund == aktuell Holzfällarbeiten, ...).

Wenn der Weg ein Gemeinschaftseigentum verschiedener Anlieger oder ein
eingetragenes Überfahrtsrecht ist, dann ist es Sache der Beteiligten, sich zu
einigen, es darf aber natürlich auch grundsätzlich nicht sein dass einer den
anderen Berechtigten den Weg versperrt.

Bei privaten Wegen im privaten Wald spricht jedoch nichts dafür, dass
irgendjemand dem Inhaber vorschreiben kann, wo wie gut ausgebaute Wege sein
müssen und dass er diese frei zu halten hat. Hier bei uns sind solche
privaten Wege normal vom Ausbauzustand für Wanderer und normale Radfahrer so
uninteressant, dass es schon klar erkennbar ist, hinter welchen Wegen
öffentliches Interesse steht und wo nicht.


Es gibt auch ein Zwischending, nämlich Grundrechtsbelastungen. Das passiert,
wenn die Gemeinde ich sag jetzt mal zu faul war, die Fläche des Weges
vermessen zu lassen und einen Kauf oder eine Enteignung der Fläche
durchzuführen. Dann wurde einfach in das Grundbuch eingetragen, dass über
Parzelle X von A nach B ein Weg mit ca. 3 Meter Breite führt. Den Weg hält
dann oft die Gemeinde in Schuss, obwohl der Boden auf dem der Weg ist, dem
Bauern gehört. Solche Wege sind wie öffentliche Wege zu behandeln (sind aber
oftmals natürlich trotzdem für motorisierten Verkehr gesperrt).


Letzteres ist bei uns hier sehr verbreitet. Daher gibt es auch keine amtlichen
Karten dieser Wege, da diese Wege eben nie vermessungstechnisch erfasst
wurden.

Gruß, Bernd
--
Sie schwankt, sie zögert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau.
- Jean Racine (frz. Schriftsteller)
Christoph Eckert
2008-08-13 18:30:53 UTC
Permalink
Moin,
Post by Bernd Wurst
Fahrradfahren ist nur auf Wegen gestattet, motorisierter Verkehr wird oft
per Beschilderung ausgeschlossen.
ich meine mich zu erinnern dass das mit dem Rad auch schon grenzwertig ist. In
Karlsruhe wurde darauf hingewiesen, dass Gespanne (inklusive Hundegespanne,
die man hier gelegentlich beobachten kann) im Wald eine Sondergenehmigung
bräuchten.

Best regards,

ce
René Falk
2008-08-13 22:05:32 UTC
Permalink
-------------Zitat-------------------

Bundeswaldgesetz

§ 14 Betreten des Waldes

(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das
Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde
ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf
eigene Gefahr.
(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des
Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald-
oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur
Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer
schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere
Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.

------------Zitat--Ende------------

Damit wäre mal wieder alles unklar. Man beachte also die
Landeswaldgesetze.

Grüße

René
Garry
2008-08-13 22:55:02 UTC
Permalink
Post by René Falk
-------------Zitat-------------------
Bundeswaldgesetz
§ 14 Betreten des Waldes
(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das
Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde
ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf
eigene Gefahr.
(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des
Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald-
oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur
Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer
schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere
Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.
------------Zitat--Ende------------
Damit wäre mal wieder alles unklar. Man beachte also die
Landeswaldgeset
.. die dann wohl auf die Gemeindewaldgesetze hinweisen :-(

Garry
Christoph Eckert
2008-08-13 23:00:28 UTC
Permalink
Moin,
Post by Garry
.. die dann wohl auf die Gemeindewaldgesetze hinweisen :-(
das wären dann wohl eher Verordnungen, oder?

Best regards,

ce
Johann H. Addicks
2008-08-14 01:00:21 UTC
Permalink
Post by Christoph Eckert
Post by Garry
.. die dann wohl auf die Gemeindewaldgesetze hinweisen :-(
das wären dann wohl eher Verordnungen, oder?
Wie auch immer.
Auch wenn ein "Unkenntnis schützt vor Strafe nicht" gilt, so wird einem
die Kenntnis eines Bundesgesetzes helfen, wenn man sich darauf beruft,
wenn man im Wald angetroffen wird, obwohl lokale Verordnungen ein
Betreten verbieten. Man sollte dabei natürlich nicht an irgendwelchen
eindeutigen Verbotsschildern vorbeigekommen oder in anderweitig
erkennbar umfriedetes Gebiet eingedrungen sein.

Wenn ich als Auswärtiger nicht erkennen kann, wie Regelung vor Ort ist
(Beschilderung.....), dann sollte es mir immer gelingen, mit einem "Oh
sorry, wusste ich nicht, aber danke dass Sie es mir sagen. Soll nicht
wieder vorkommen" ohne weitere Folgen aus der Sache herauszukommen.

Aber selbstverständlich steht es jedem frei, sich in solchen Situation
um Kopf und Kragen zu quatschen. (Vorschlag: "Ich habe das Recht! Das
steht im Internet! Wenn nicht, dann sind Sie verpflichtet, eine Schild
aufzustellen! Ich werde hier so lange immer wiederkommen, bis Sie das
Schild aufgestellt haben! Außerdem werde ich mich verkleiden, damit Sie
mich nicht wiedererkennen und behaupten, sie hätten mich schonmal
belehrt. Und falls Sie mich jetzt nach meinem Namen fragen sollten: Den
sagen ich Ihnen nicht, das darf nur die Polizei fragen.")

-jha-
Florian Heer
2008-08-14 03:52:49 UTC
Permalink
Post by Johann H. Addicks
Post by Christoph Eckert
Post by Garry
.. die dann wohl auf die Gemeindewaldgesetze hinweisen :-(
das wären dann wohl eher Verordnungen, oder?
[...]
Wenn ich als Auswärtiger nicht erkennen kann, wie Regelung vor Ort ist
(Beschilderung.....), dann sollte es mir immer gelingen, mit einem "Oh
sorry, wusste ich nicht, aber danke dass Sie es mir sagen. Soll nicht
wieder vorkommen" ohne weitere Folgen aus der Sache herauszukommen.
Ich hab mich mal länger mit Förstern und Waldbesitzern hier in NRW
unterhalten (z.T. weil ich in Gebieten angetroffen wurde, die der
Verantwortliche ungern betreten haben wollte).
Auch in Wäldern in Privatbesitz muss ein Zugang möglich sein (sprich:
befestigte Wege vorhanden zwecks Erholung), solange der Wald eine
gewisse Größe hat, vollständiges Aussperren der Öffentlichkeit ist
nicht. Abseits von befestigten Wegen (was immer noch eine
Definitionsfrage ist, das konnten mir die Leute auch nicht genau sagen,
und nein, ich war immer freundlich und habe nicht auf meinem "Recht"
beharrt...) ist das Betreten des Waldes in Privatbesitz (oder
entsprechenden Schutzgebieten) verboten.

Aber (da haben sie auch alle gejammert und waren sich einig): Was außer
schimpfen können sie wirklich machen? Quasi nichts, Strafverfahren
würden immer wegen Geringfügigkeit niedergeschlagen, selbst in einem
Fall, wo Scherzbolde in einer Wiederaufforstung ein Freudenfeuer gemacht
haben, zivilrechtlich ist das ganze eh fraglich weil zu teuer.

Großes Aber: es muss ja nicht sein, wenn man abseits der Wege geht stört
man nicht nur das Wild, sondern zertrampelt auch Baumtriebe, was gerade
bei Waldbesitzern, die nachhaltige Forstwirtschaft betreiben, nicht
gerade Freude entfacht.

Allgemein funktioniert die Kombination aus: ich mach Deinen Wald nicht
kaputt und bin freundlich - Du akzeptierst, dass ich durch Deinen Wald
spaziere.


Grüße, Florian.
Martin Koppenhoefer
2008-08-16 01:43:30 UTC
Permalink
Post by Florian Heer
Ich hab mich mal länger mit Förstern und Waldbesitzern hier in NRW
unterhalten (z.T. weil ich in Gebieten angetroffen wurde, die der
Verantwortliche ungern betreten haben wollte).
befestigte Wege vorhanden zwecks Erholung), solange der Wald eine
gewisse Größe hat, vollständiges Aussperren der Öffentlichkeit ist
nicht. Abseits von befestigten Wegen (was immer noch eine
Definitionsfrage ist, das konnten mir die Leute auch nicht genau sagen,
und nein, ich war immer freundlich und habe nicht auf meinem "Recht"
beharrt...) ist das Betreten des Waldes in Privatbesitz (oder
entsprechenden Schutzgebieten) verboten.
Schutzgebiete stimmt, Privatbesitz darf hingegen betreten (nicht
befahren, auch nicht mit Fahrrädern) werden, auch ausserhalb der Wege.

aus BWaldG

§ 14
Betreten des Waldes

(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das
Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde
ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf
eigene Gefahr.

(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des
Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald-
oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur
Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger
Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten
ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.
Post by Florian Heer
Großes Aber: es muss ja nicht sein, wenn man abseits der Wege geht stört
man nicht nur das Wild, sondern zertrampelt auch Baumtriebe, was gerade
bei Waldbesitzern, die nachhaltige Forstwirtschaft betreiben, nicht
gerade Freude entfacht.
Allgemein funktioniert die Kombination aus: ich mach Deinen Wald nicht
kaputt und bin freundlich - Du akzeptierst, dass ich durch Deinen Wald
spaziere.
Grüße, Florian.
einverstanden

Martin
René Falk
2008-08-16 05:29:11 UTC
Permalink
Post by Martin Koppenhoefer
Schutzgebiete stimmt, Privatbesitz darf hingegen betreten (nicht
befahren, auch nicht mit Fahrrädern) werden, auch ausserhalb der Wege.
Jein, man beachte die Landeswaldgesetze.

Grüße

René
Mark Obrembalski
2008-08-16 15:56:21 UTC
Permalink
Post by René Falk
Post by Martin Koppenhoefer
Schutzgebiete stimmt, Privatbesitz darf hingegen betreten (nicht
befahren, auch nicht mit Fahrrädern) werden, auch ausserhalb der Wege.
Jein, man beachte die Landeswaldgesetze.
Wo gibt es denn ein Landeswaldgesetz, das da Beschränkungen für den
Privatwald vorsieht? Die mir bekannten sehen zwar durchaus
Beschränkungen vor, aber immer nur aus guten Gründen und dann ohne
Unterscheidung zwischen Staats-, Kommunal- und Privatwald.

Gruß,
Mark

s***@public.gmane.org
2008-08-12 19:24:06 UTC
Permalink
-----Original Message-----
Date: Tue, 12 Aug 2008 20:09:15 +0200
Subject: Re: [Talk-de] Unterschied: residential, unclassified, service
Huhu,
nochmals vielen Dank fuer all die Antworten. Was ich jetzt weiß ist,
dass es jeder so macht wie er meint es sei richtig und es gibt keinen
Konsens. Dann brauche ich ja kein schlechtes Gewissen zu haben wenn
ich es auch so mache wie ich denke.
Aber nochmal als Diskussionsgrundlage ein paar Bilder und die Frage
http://openstreetmap.org/?lat=53.67456&lon=9.69938&zoom=17&layers=0B0FTF
("In de Bög")
http://img56.imageshack.us/done.php?l=img56/4853/dscf6229qx5.jpg Und
http://img360.imageshack.us/done.php?l=img360/7810/dscf6230nn0.jpg
Ich habe den Weg als acces=no, bicycle=yes, foot=yes,
agricultural=yes, highway=track, tracktype=grade2 getagged.
http://img169.imageshack.us/done.php?l=img169/1685/dscf6231bp1.jpg da
habe ich dann tracktype=grade3 genommen
http://img516.imageshack.us/done.php?l=img516/4992/dscf6232cv4.jpg
tracktype=grade4 - auch wenn es hier vielleicht nicht so aussieht, man
kann da gehen und es waren deutliche Spuren
http://img206.imageshack.us/done.php?l=img206/7010/dscf6233fe6.jpg
tracktype=grade5. Auch hier sieht man es wieder nicht aber am Boden
waren eindeutige Spuren, dass da ab und an Trecker längsfahren und am
Ende des "Weges" war dann auch ein Gatter auf eine Wiese.
Der gesamte Weg wird eindeutig ausschließlich fuer die Landwirtschaft
und vielleicht zum Hund ausfuehren verwendet, es geht sonst nichts ab.
Ich bereite grad mal ein zweites Beispiel vor - aber ich freue mich
ueber jeden Hinweis/Kommentar wie Ihr vorgehen wuerdet.
Gruß,
Lars
hätte es glaube ich genauso getaggt wie du. Schönes Beispiel :)

--
Mario
Continue reading on narkive:
Loading...